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Menschen vor der Katastrophe bewahren – Spendenaufruf gegen die Hungersnot

Das Bild zeigt ein hungerleidendes Kleinkind in Afrika
Bild: © Gajus - Fotolia.com

Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag am 9. Juni und bittet um Spenden für die von Hunger und Dürre geplagten Menschen in Afrika. Durch die anhaltende Trockenheit sind Millionen Menschen vom Hungertod bedroht.

Besonders dramatisch ist die Lage in den Ländern Ostafrikas, aber auch das südliche Afrika ist von einer der schlimmsten Dürreperioden der letzten 100 Jahre betroffen. Viele Weideflächen sind verödet, Flussbetten sind ausgetrocknet, das Vieh der Bauern ist verendet.

Menschen vor Katastrophe bewahren 

terre des hommes konzentriert seine Hilfe auf die Region am Horn von Afrika und auf Simbabwe. "Wir haben bereits vor Monaten in der kenianischen Region Mandera an der Grenze zu Somalia 2.700 Menschen, davon die Hälfte Kinder, mit Trinkwasser und Lebensmitteln versorgt und in Simbabwe ein Ernährungsprogramm für 6.000 Kinder, Schwangere und stillende Mütter gestartet" erklärte Jörg Angerstein, Vorstandssprecher von terre des hommes. "Wir müssen jedoch entschieden mehr tun, um die Menschen vor einer Katastrophe zu bewahren. Wir begrüßen deshalb sehr, dass Bundespräsident Steinmeier zu Spenden an die Hilfsorganisationen aufruft. Die Lage ist dramatisch, und nur mit einer Welle der Spendenbereitschaft in der Bevölkerung kann es gelingen, die Not zu lindern."

Stärkung der Menschen vor Ort

terre des hommes konzentriert sich neben der akuten Überlebenshilfe auf die Stärkung der Menschen in den betroffenen Regionen. Dürre und schwer prognostizierbare Niederschläge sind eine Folge des Klimawandels, der den Kleinbauern das Leben schwermacht. Simbabwe ist besonders hart von den Wetterkapriolen getroffen; auf lange Trockenperioden folgt unwetterartiger Starkregen, der von den ausgetrockneten Böden nicht aufgenommen werden kann und zu Überschwemmungen führt. "Wir fördern deshalb in vielen Projekten den Anbau klimaresistenter Nahrungsmittel, die an die veränderten klimatischen Bedingungen angepasst sind, und vermitteln den Bauern mit landwirtschaftlichen Schulungsprogrammen das notwendige Wissen, wie trotz der widrigen Umstände genügend Mais und Bohnen geerntet werden können", so Jörg Angerstein.

Weitere Informationen stehen auf der Webseite von terre des hommes zur Verfügung. 

Quelle: terre des hommes vom 09.06.2017