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Ein Fernsehtipp: Was kostet ein Kind?

Ein Fernseher
Bild: Susanne Becker   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Kinder kosten - nicht nur Nerven. Bis sie erwachsen sind, investieren Eltern enorme Summen: jeden Monat zirka 550 Euro für ein Kind. ZDF-"heute"-Anchor Matthias Fornoff will wissen, was Familien für dieses Geld anschaffen.

Für die "ZDFzeit"-Dokumentation "Was kostet ein Kind?", die am Dienstag, 12. März 2013, 20.15 Uhr, im ZDF zu sehen ist, besucht Matthias Fornoff drei Familien und rechnet aus, wie teuer der Nachwuchs ist.

Der Startschuss für den Ausgabemarathon fällt schon vor der Geburt mit der Babyausstattung, die angeschafft werden muss: Kinderwagen, Wickelkommode, Babybettchen. Dann kommen Windeln und Fläschchen, später Gläschen hinzu. In der Grundschulzeit spielen Ausgaben für Schule und Betreuung eine große Rolle, im Teenie-Alter treibt die Freizeitgestaltung die Kosten in die Höhe. Insgesamt gilt: Eltern wollen nur das Beste für ihren Nachwuchs. Da sollen nicht nur Kinderträume erfüllt, sondern auch pädagogisch wertvolle Fördermaßnahmen umgesetzt werden. Musikunterricht, Trainerstunden oder Bastelkurse sollen für optimale Entwicklung sorgen. Allein für Nachhilfe geben Eltern im Jahr 1,4 Milliarden Euro aus.

Matthias Fornoff will wissen, wie Familien diese enorme finanzielle Belastung stemmen. Er begleitet sie im Alltag und zeigt, wann und wofür sie Geld ausgeben. Es ist eine beeindruckende Summe, wie das Statistische Bundesamt Jahr für Jahr vermeldet. Am Ende stellt sich heraus: Die Kinder sind uns lieb - und teuer.

Sendetermin: 12. März 2013, 20.15 Uhr, ZDF

Quelle: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

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