Förderinformationen / Freiwilliges Engagement

Corona-Hilfsfonds: Gemeinnützige Organisationen und Vereine können sich um Fördermittel bewerben

Drei Personen laufen freudig und sehr dynamisch mit einem überdimensional großen grünen Pfeil unter dem Arm
Bild: rawpixel.com

Die Corona-Krise setzt nicht nur die Wirtschaft unter Druck, auch die Zivilgesellschaft kämpft mit den Folgen. Der Corona-Hilfsfonds für die Zivilgesellschaft soll kleine bis mittelgroße gemeinnützige Organisationen und Vereine wirksam unterstützen und ihnen durch die Krise helfen. Um Fördermittel können sich gemeinnützige Organisationen und Vereine ab sofort bewerben.

Voraussetzungen: Die Non-Profit-Organisationen haben ihren Sitz in Deutschland, sind mehrheitlich privat finanziert, die wirtschaftliche Schieflage ist nachweislich Corona-bedingt entstanden und eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit sowie eine transparente Berichterstattung kann belegt werden. Bevorzugt gefördert werden kleine und mittelgroße Organisationen mit einem Jahresbudget bis zu 2,5 Mio. Euro.

Gemeinnützigen Organisationen fehlen finanziellen Rücklagen

„Corona ist ein Stresstest für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, das werden wir bald an allen Ecken und Enden spüren“, sagt Dr. Andreas Rickert, Vorstandsvorsitzender der PHINEO gAG. Er sieht die Situation der Zivilgesellschaft mit Sorge: „Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise kommen in der Zivilgesellschaft mit zeitlicher Verzögerung an, dann aber mit Wucht. Gemeinnützige Organisationen haben keine finanziellen Rücklagen, sie leben in der Regel von Projektförderungen. Um das wirtschaftliche Aus zu verhindern, werden zusätzliche Fördermittel und Spenden gebraucht. Dazu soll unser Hilfsfonds einen Beitrag leisten.“

Wer kann sich um Mittel aus dem Hilfsfonds bewerben?

Um Fördermittel aus dem Corona-Hilfsfonds für die Zivilgesellschaft können sich gemeinnützige Organisationen und Vereine ab sofort bewerben. Nähere Informationen unter: www.corona-hilfsfonds.org

Ob Sportvereine, Kultureinrichtungen, Obdachlosenhilfe, Nachbarschafts-, Bildungs- oder Jugendprojekte: Wer coronabedingt in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, mehrheitlich privat finanziert ist und eine grundsätzlich wirkungsorientierte Arbeit belegen kann, kann sich um Mittel bewerben.

Zukunftsfähigkeit soll gesichert werden

„Der Corona-Hilfsfonds bietet Fördernden die Möglichkeit, sich fokussiert und strategisch für den Erhalt unserer zivilgesellschaftlichen Infrastruktur zu engagieren“, sagt Projektleiterin Stella Torosyan-Pohl, die den Hilfsfonds mit ihrem Team umsetzt. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem Hilfsfonds viele Organisationen wirkungsvoll unterstützen können. Eine starke Zivilgesellschaft wird gebraucht, gerade jetzt.“

Quelle: PHINEO gAG vom 31.08.2020

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