Förderung der Erziehung in der Familie / Hilfen zur Erziehung

Frühe Hilfen auf dem 18. Kongress Armut und Gesundheit 2013: Call for paper

Für den 18. Kongress Armut und Gesundheit unter dem Titel „Brücken bauen zwischen Handeln und Wissen – Strategien der Gesundheitsförderung“ am 6. und 7. März 2013 in der Technischen Universität Berlin werden Beitragsvorschläge gesucht.

Beiträge können zu folgenden Schwerpunkten eingereicht werden: 

Schnittstellenproblematik und Professionsübergreifende Zusammenarbeit

•    Wie kann Netzwerkarbeit gelingen? Wie können erfolgreiche Modelle in den Kommunen verbreitet („ausgerollt“) werden, auch unter dem Aspekt der Finanzierung?
•    Wie kann die Zusammenarbeit von Frühen Hilfen, Ärzteschaft und Jugendhilfe im Sinne der Familien gestaltet werden?
•    Wie können Frühe Hilfen mit Schwangerschaftsberatung, Frühförderung und weiteren Unterstützungsangeboten vernetzt werden?
•    Frühe Hilfen zwischen Ämtern und Ländern: Wie kann die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Bereichen gestaltet werden?

Bundeskinderschutzgesetz

•    Wie ist die Bilanz nach einem Jahr Bundeskinderschutzgesetz? Was nutzt den Familien konkret? Wie sieht die Finanzierung einzelner Leistungen aus?

Väter in den Frühen Hilfen

•    Wie sehen (werdende) Väter selbst ihre Rolle im Übergang von der Schwangerschaft zur Familie? Was wird von ihnen erwartet?
•    Wie können Väter als potentielle Unterstützung und Ressource stärker eingebunden werden?
•    Wie gelingt der Zugang zu Vätern, besonders in belastenden Lebenslagen, möglichst früh?

Fortbildungsbedarf und ethische Fragen in den Frühen Hilfen

•    Wie kann eine professionelle empathische Haltung gegenüber Familien in schwierigen Lebenslagen flächendeckend etabliert werden (Ausbildung und weitere Fortbildung/ Qualifikation)?
•    Kompetenzaufbau von Fachkräften: Wie sieht z. B. das Kompetenzprofil von Hebammen aus? Welche anderen Kompetenzprofile gibt es bereits? Was ist auf andere Professionen übertragbar?

Hebammen in Frühen Hilfen

•    Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit in den Frühen Hilfen – Was können Hebammen leisten?

Ansätze und Finanzierung präventiver Maßnahmen

•    Welche verhaltens-, welche verhältnispräventiven Ansätze haben sich in den Frühen Hilfen bewährt?
•    Wie können Gesundheitsförderung und Frühe Hilfen ins Regelsystem eingespeist werden?

Weitere Informationen sowie die Kriterien für Kongress-Beiträge und eine Vorlage für die Beitragseinreichung finden Sie unter www.armut-und-gesundheit.de.
 
Die Frist für die Einreichung der Beiträge ist Freitag, der 7. September 2012.

Kontakt für Rückfragen:

18. Kongress Armut und Gesundheit c/o Gesundheit Berlin-Brandenburg
Friedrichstraße 231, 10969 Berlin
Tel.: 030 – 44 31 90 73
E-Mail: kongress@DontReadMegesundheitbb.de

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