Stellungnahme der AGJ

Inklusion gestalten! Anregungen und Bewertungen von Gestaltungsoptionen - Teil II

Die AGJ fordert in ihrer Stellungnahme „Inklusion gestalten! Anregungen zum Beteiligungsprozess, Bewertungen der Gestaltungsoptionen zum Verfahren (2. Teil), Finanzierung, Übergang in die Eingliederungshilfe, Gerichtsbarkeit, Umstellung und Übergangsphase sowie Kostenheranziehung“ eine Erweiterung der Hilfe für junge Volljährige auf alle jungen Menschen mit Beeinträchtigungen und erarbeitet Leitgedanken zur Kostenheranziehung. Potentiale zur Verwaltungsentlastung werden aufgezeigt, Bedenken zur Kostenneutralität angesprochen.

24.10.2023

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat zum Diskussionsprozess „Gemeinsam zum Ziel“ des Bundes nun ihre zweite zusammenführenden Stellungnahme verabschiedet. Eingebracht werden Anregungen zur Regelung des inklusiven (Hilfe-/Leistungs-)Planungsverfahrens. Die Errungenschaften des KJSG zur Hilfe für junge Volljährige seien zu bewahren und dessen Grundprinzipien auf alle jungen Menschen mit egal welchen Beeinträchtigungen auszudehnen. Indem die AGJ zu dem als eher sperrig wahrgenommenen Reformbaustein der Kostenheranziehung Leitgedanken zur Bewertung hervorarbeitet, gelingt es ihr, die enthaltenen deutlichen Potentiale zur Verwaltungsentlastung sichtbar zu machen und Sorgen einer nicht einhaltbaren Kostenneutralität gegenüberzustellen.

Inhaltsverzeichnis der Stellungnahme

  1. Allgemeine Anregung: Gemeinsam zum Ziel ohne zu erstarren!
  2. Zu den im BMFSFJ-Arbeitspapier aufgeworfenen Handlungsoptionen, das am 8. Juni 2023 zugesandt wurde
  3. Zu dem im BMFSFJ-Arbeitspapier vom 03.08.2023 aufgeworfenen Reformbaustein Kostenheranziehung
  4. Abschlussappell: Gesamtbewertung nicht durch überfordernde Detailbetrachtungen verdecken

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Redaktion: David Bienias

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