Youth Wiki

Innovationskraft und -vermögen

Innovation in der formalen Bildung

Lehrpläne und Leitlinien

Für das Thema Bildung liegt in Deutschland die Zuständigkeit vornehmlich bei den Bundesländern. Daher gibt es kein einheitliches Konzept in Bezug auf Innovation in der formalen Bildung. Ansätze und Hinweise zu Innovation bieten die Bildungsstandards zur Sicherung von Qualität und Innovation im föderalen Wettbewerb der Länder (PDF, 11,7 KB), der Beschluss der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Jugendbildung (PDF, 206 KB) und die Strategie der Kultusministerkonferenz 'Bildung in der digitalen Welt‘ (PDF, 2,4 MB). Nordrhein-Westfalen, z. B., hat sein Schulgesetz 2006 geändert und die Eigenverantwortung der Schule hervorgehoben. 2012 erging ein Runderlass für mehr Freiräume für innovative schulische Vorhaben (PDF, 121 KB). Unter anderem gewährt dieser die Möglichkeit, innovative schulische Modelle der Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung auszuprobieren.

In Bayern werden ab dem Schuljahr 2017/18 an acht Modellschulen übertragbare Konzepte für den systematischen Einsatz digital-gestützten Lernens und Arbeitens in der Schule im Rahmen des Modellversuchs 'Digitale Schule 2020' entwickelt und erprobt. Der Schulversuch wird von der Stiftung Bildungspakt Bayern durchgeführt und von der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. exklusiv unterstützt. Seit dem Schuljahr 2016/2017 werden Lehrkräfte der am Modellversuch beteiligten Schulen in Fortbildungen auf den Schulversuch vorbereitet. Zum Schuljahr 2017/18 startet die konkrete Umsetzung an den Schulen in verschiedenen Fächern und Jahrgangsstufen. Die Modellschulen stehen dabei untereinander in regelmäßigem Austausch. Bis zum Abschluss des Projekts im Jahr 2020 erarbeiten und erproben sie Konzepte und Strategien für das Lernen mit digitalen Medien, die im Anschluss allen anderen Schulen zur Verfügung stehen sollen. Die Modellschulen bauen dabei auf vorhandenen guten Ansätzen auf, weiten diese aus und entwickeln sie weiter. Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet den Modellversuch 'Digitale Schule 2020'.

In den Unterricht findet Innovation seine Einbindung zum Beispiel über die Fächer (PDF, 3,7 MB), in denen es auch um unternehmerisches Denken und Handeln geht. Dies ist je nach Bundesland und Lehrplan unterschiedlich. Dazu gehören Fächer wie Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Wirtschaftswissenschaften/-lehre, Gesellschaftswissenschaften, Geografie, Sozialkunde/-wissenschaften, Politik/Politische Bildung.  Mehr Informationen im Youth-Wiki-Kapitel 'Beschäftigung und Unternehmertum: Entwicklung unternehmerischer Kompetenz'

Das duale System der Berufsausbildung umfasst die Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen (PDF, 2,9 MB) an den Lernorten Berufsschule und Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung am Lernort Ausbildungsbetrieb regelt der Bund durch eine Ausbildungsordnung. Anerkannte Ausbildungsberufe mit ihren Verordnungen nach §4 Absatz 1 BBiG bzw. §25 Absatz 1 Handwerksordnung (HwO) bilden die Grundlage für die Berufsausbildung im Dualen System. Für den Lernort Berufsschule beschließt die Kultusministerkonferenz den Rahmenlehrplan für den berufsbezogenen Unterricht. Dieser ist mit der entsprechenden Ausbildungsordnung des Bundes (PDF, 10,1 KB) abgestimmt. Rahmenpläne und Ausbildungsordnung bilden die gemeinsame Grundlage für die Ausbildung im dualen System. Die Rahmenlehrpläne enthalten im Allgemeinen Aussagen zur Entwicklung von Handlungskompetenz in den Dimensionen von Fachkompetenz, Personal-/Humankompetenz und Sozialkompetenz.
Für den Unterricht der Berufsschulen im Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde gewerblich-technischer Ausbildungsberufe hat sich die Kultusministerkonferenz auf Elemente verständigt, die mit dem Bund und den Sozialpartnern abgestimmt sind. Dazu gehört unter anderem ein Themenbereich zu individueller Lebensplanung und gesellschaftliches Umfeld, selbstverantwortlichem und unternehmerischem Denken als Perspektive der Berufs- und Lebensplanung (PDF, 12,3 KB).

Im Sinne des Beschlusses der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Jugendbildung sind es Unterrichtsfächer und Angebote wie Musik, Kunst und Theater, die kreative Kompetenzen fördern. In diesem Kontext gibt es verschiedene Programme, die zur Förderung dieser Kompetenzen beitragen:

  • Im Programm 'Kultur.Forscher!' (2009-2016) z. B. arbeiteten Schulen mit Kulturinstitutionen zusammen. Das Projekt wurde gemeinsam von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der PwC-Stiftung Jugend – Bildung – Kultur entwickelt. Lehrkräfte und Experten aus dem Kulturbereich entwickeln gemeinsam mit Schüler(inne)n Vorhaben und Projekte, in denen Kinder und Jugendliche künstlerische und kulturelle Phänomene aus ihrer Lebenswelt erforschen, um diese in ihren Schulalltag zu integrieren. Eine Evaluation nach Abschluss der 1. Projektphase zeigte, dass
    • Schüler/-innen das Programm Kultur.Forscher! besonders positiv beurteilten, wenn sie sich aktiv am Prozess beteiligen konnten,
    • eine intensive Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur stattgefunden hat,
    • individuelle Kompetenzen gefördert werden konnten,
    • für fast ein Drittel der Schüler/-innen die Arbeit in Gruppen eine positive Erfahrung war
    • das Forscherbuch zur Dokumentation und Reflexion vornehmlich als Dokumentationsmittel genutzt wurde,
    • Partnerschaften zwischen Schulen und Kultureinrichtungen unterschiedlich intensiv waren,
    • das Projekt zur personellen Weiterentwicklung der Lehrkräfte, im Sinne von Qualifizierung, beigetragen hat,
    • das Aufsuchen außerschulischer Lernorte für die Schüler/-innen eine der interessantesten Erfahrungen (PDF, 179 KB) war.
  • Das Programm 'Kulturagenten für kreative Schulen' möchte bei Kindern und Jugendlichen Neugier für künstlerische Aktivitäten zu wecken und mehr Kenntnisse über Kunst und Kultur vermitteln. Es startete mit einer Modellphase (2011-2015) in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Seit dem Schuljahr 2015/16 wird das Programm in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen als Landesprogramm fortgesetzt. Die Kulturagenten setzen Projekte um und sprechen damit Kinder und Jugendliche und ihr kreatives Potenzial an.

Die Förderinitiative 'Innovative Hochschule' soll Hochschulen darin unterstützen, sich im Leistungsbereich Transfer und Innovation zu profilieren und ihre strategische Rolle im regionalen Innovationssystem zu stärken. Sie wurde 2016 von Bund und Ländern initiiert. Ziel ist es, den forschungsbasierten Ideen-, Wissens- und Technologietransfer zu fördern. In einer ersten Förderrunde wurden 48 Hochschulen ausgewählt.

Wettbewerbe

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Wettbewerb ‘Jugend forscht’ richtet sich an junge Forscher/-innen zwischen 15 und 21 Jahren. Er wird zunächst auf Regional- und Landesebene und zum Abschluss auf Bundesebene ausgetragen. Der Wettbewerb ist eine öffentlich-private Partnerschaft und gemeinsame Initiative von Bundesregierung, Magazin stern, Wirtschaft, Wissenschaft und Schulen. Schirmherr ist der Bundespräsident. Die Statistiken der Preisträger 2017 werden im Internet veröffentlicht.

Seit 2007 verleiht die Kultusministerkonferenz den mit 3.141,59€ (analog der Zahl Pi) dotierten Sonderpreis ‚Jugend forscht - Schule des Jahres‘. Damit sollen gezielt Schulen unterstützt werden, die nachhaltig Strukturen schaffen, die altersadäquat und zeitgemäß die Kompetenzen der Schüler/-innen in den durch 'Jugend forscht' geförderten Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik stärken.

Der Ernst Klett Verlag und der MNU - Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e. V. schreiben den Wettbewerb für innovative MINT-Unterrichtsideen aus. Dieser Wettbewerb richtet sich an junge Lehrkräfte im Referendariat sowie in den ersten fünf Berufsjahren.

Auch im Kontext kultureller Bildung angesiedelt ist 'Kinder zum Olymp!', die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder. Sie möchte bei Kindern und Jugendlichen die Freude an der Kunst wecken, sie für kulturelle Vielfalt begeistern und ihnen den Zugang zu Kultur niederschwellig in ihrem schulischen Alltag ermöglichen. Seit 2004 wird der Wettbewerb 'DER OLYMP – Zukunftspreis für Kulturbildung' ausgeschrieben. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen Kultur und Schule. Der Wettbewerb wird von der Deutsche Bank Stiftung gefördert.

Pädagogische Anleitungen und Unterstützung

Die Verbreitung von Lehrmaterialien, die aufgrund offener Lizenzen einmal erstellt werden und frei verfügbar und benutzbar sind (z. B. interaktive Übungen, Videos, Simulationen) ist bereits sehr groß. Jedoch fehlt hier noch ein klarer und transparenter Rechtsrahmen (PDF, 2,4 MB). Derzeit wird mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Informationsstelle OER (Open Educational Resources) aufgebaut. Sie ist die zentrale Anlaufstelle für OER in Deutschland und beim Deutschen Bildungsserver angesiedelt. Auf dem Deutschen Bildungsserver bzw. den Landesbildungsservern der Bundesländer finden Lehrkräfte umfassende Informationen zum Bildungssystem in Deutschland. Die Landesbildungsserver und der Deutsche Bildungsserver haben bezüglich Open Educational Resources (OER) eine Selbstverpflichtung (PDF, 418 KB) abgegeben. Sie verpflichten sich unter anderem, ihre Aktivitäten in Bezug auf OER weiter auszubauen. Außerdem möchten sie darauf hinwirken, dass mehr Publikationen als OER angeboten werden und Lehrkräfte (durch Fortbildungsangebote) für OER begeistern.

Die Institute und Akademien für Lehrerfortbildung und Schulentwicklung in den Bundesländern bieten zudem Fortbildungsangebote für Lehrkräfte zu Themen und innovativen Methoden, die das kreative Potenzial von Schüler(inne)n fördern.

Innovative Lernplattformen wie mebis, WebWeaver School oder its learning werden auch an Schulen in Deutschland eingesetzt.

In der Stadt Hamburg ist das Projekt 'Kreativpotentiale Hamburg' gestartet. Es unterstützt und bildet Kulturbeauftragte fort, um kulturelle Bildungsaktivitäten in Hamburger Schulen besser zu verankern und weiter zu stärken. Das Projekt hat eine Laufzeit von zunächst drei Jahren und beginnt zum Schuljahr 2017/2018. 'Kreativpotentiale Hamburg' ist ein Projekt der Behörde für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg in Kooperation mit der Behörde für Kultur und Medien, gefördert durch die Stiftung Mercator im Rahmenprogramm 'Kreativpotentiale'. Förderung: 1 Million € (jeweils 50 % durch die Stadt Hamburg sowie die Stiftung Mercator).

Mehr Informationen gibt es auch im Youth-Wiki-Kapitel 'Kreativität und Kultur: Entwicklung kultureller und kreativer Kompetenzen'.

Innovation durch non-formales und informelles Lernen sowie Jugendarbeit fördern

Verschiedene Wettbewerbe, Preise, Förderpläne oder Angebote unterstützen und fördern Innovation und Experimentierfreude im Bereich des non-formalen und informellen Lernens sowie der Jugendarbeit. Einige Beispiele dazu nachfolgend:

Die bundesweiten Informatikwettwerbe sind ein Format, bei dem Schüler/-innen ihr Interesse für Informatik zeigen können, wo Begabungen aufgespürt und gefördert werden können. Sie werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Dazu gehört seit 2001 der 'Informatik-Biber' als Einstiegsformat der bundesweiten Informatikwettbewerbe. Seit Mai 2017 gibt es den 'Jugendwettbewerb Informatik'. Der Wettbewerb richtet sich an Schüler/-innen aller Altersstufen, die erste Kenntnisse im algorithmischen Denken und Programmieren unter Beweis stellen wollen. Er soll sie anregen, ihr beim ‚Informatik-Biber‘ gezeigtes Interesse weiter zu verfolgen. Damit sollen sie die digitalen Kompetenzen erwerben, die nötig sind, um das eigene Talent auszubauen. Später besteht auch die Möglichkeit beim 'Bundeswettbewerb Informatik' mitzumachen. Diesen gibt es bereits seit 1980.

Der Innovationsfonds des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert innovative Ansätze und Projekte in den Handlungsfeldern Politische Bildung, Kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit, Internationale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes (PDF, 528 KB). Im Rahmen der letzten Ausschreibung für die Förderphase 2017-2019 wurden rund 400 Interessensbekundungen wurden eingereicht, 39 Projekte werden gefördert.

Die Stiftung Deutsche Jugendmarke unterstützt Vorhaben anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe mit überregionaler oder bundesweiter bzw. modellhafter und innovativer Bedeutung mit bis zu 200.000€. Die Mittel der Stiftung stammen aus dem Zuschlagserlös des Verkaufs der Briefmarke FÜR DIE JUGEND. Diese wird vom Bundesfinanzministerium herausgegeben. Der Zuschlagserlös aus dem Briefmarkenverkauf geht direkt an die Stiftung Deutsche Jugendmarke. 2016 konnten sechs Projekte im Förderschwerpunkt 'Innovation für die Jugend' gefördert werden.

Die kulturelle Kinder- und Jugendbildung bietet ein hohes Potenzial für die Förderung kreativer Kompetenzen. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) bzw. ihre Mitgliedsorganisationen aus den unterschiedlichen Künsten, Kultursparten und kulturpädagogischen Handlungsfeldern fördern als Träger von kommunalen, landes- und bundesweiten, teils auch internationalen Einrichtungen mit ihren Projekten, Weiterbildungsangeboten und Wettbewerben die kulturelle Bildung.

  • MIXED UP ist der Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften von BMFSFJ und BKJ. 2018 steht der Wettbewerb unter dem Motto 'Durch Zusammenarbeit gewinnen!'. Es werden Kooperationsteams von Trägern der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und Bildungseinrichtungen (z. B. Schulen), deren Zusammenarbeit für Innovation und Nachhaltigkeit steht, ausgezeichnet, die gemeinsam kulturelle Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche umsetzen und dadurch kulturelle Teilhabemöglichkeiten schaffen. In die Finalrunde 2018 kamen 49 von 182 Teams, die sich beworben hatten. Insgesamt werden neun Preise in verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten vergeben.

Der Bundeswettbewerb 'Rauskommen! - Der Jugendkunstschuleffekt' ist ein Innovationswettbewerb des Bundesverband der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e.V. (bjke) unter der Schirmherrschaft der Bundesjugendministerin und gefördert vom BMFSFJ. Seit 2010 hat der bundesweite Wettbewerb zahlreiche bewegende und bewegliche künstlerische Projekte und Angebote sichtbar gemacht, die die besonderen gestalterischen Talente von Kindern und Jugendlichen gezeigt haben. Ausgezeichnet werden jährlich drei Projekte oder Angebote, die kürzlich abgeschlossen wurden oder noch laufen. Sie müssen einzelne oder alle Kriterien des Wettbewerbs berücksichtigen, der kulturellen Bildung in Deutschland einen neuen Impuls geben und in der Praxis erprobt sein. Gewinn: Preisgelder zwischen 1000 und 2500€.

Beispiele aus den Bundesländern

  • Sachsen

    Der Freistaat Sachsen vergibt 2018 zum 17. Mal den Innovationspreis Weiterbildung des Freistaates Sachsen. Er zeichnet beispielhafte Innovationen in der allgemeinen, beruflichen, wissenschaftlichen, politischen oder kulturellen Weiterbildung. Insgesamt ist der Preis mit bis zu 40.000€ dotiert. Um den Preis können sich alle im Freistaat Sachsen ansässigen und in der Weiterbildung tätigen juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder gemeinnützigen juristischen Personen des Privatrechts bewerben.

  • Baden-Württemberg

    Der Innovationspreis 'just Geistesblitz' wurde anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Jugendstiftung just (Katholische Kirche Rottenburg-Stuttgart) im Jahr 2005 ins Leben gerufen. Er ist mit 1000€ dotiert und prämiert besonders innovative und neuartige Ideen in der kirchlichen Jugendarbeit der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Innovationskraft der Projekte findet Ausdruck in der Aktionsform, den Methoden und Medien, der Zielgruppe, dem Thema und Inhalt und der Wirkung und Öffentlichkeitsarbeit. Jährlich wird ein Projekt ausgezeichnet.

  • Bayern/Baden-Württemberg (Schwaben)

    Der Jugendwettbewerb 'Volle Energie' ist eine Initiative des Bezirksjugendrings Schwaben und der Lechwerke AG (LEW). Seit 2005 werden innovative Projekte von Jugendtreffs, Jugendzentren und Jugendinitiativen ausgezeichnet. Zu gewinnen gibt es bis zu 1500€ für ein Projekt. Die eingereichten Projekte dürfen nicht älter als zwei Jahre sein. Sechs Themenbereichen stehen zur Auswahl: Medien & Onlinewelten, Migration & Vielfalt der Kulturen, Sucht & Gewalt, Politik & Engagement, Umwelt & Natur sowie Kunst & Literatur & Theater.

  • Schleswig-Holstein

    Der Innovationspreis ist eine Initiative des Jugendausschusses des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Altholstein und soll moderne und innovative Ideen in der Kinder- und Jugendarbeit des Kirchenkreises fördern. Er soll den Austausch nachahmenswerter Ideen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen innerhalb des Kirchenkreises anregen, fördern und erleichtern. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: 'Weltverbesserungsprojekte' – gesellschaftliches & soziales Engagement, jugendkulturelle Projekte, 'Free-style'-Sonderpreis. Jährlich werden bis zu drei Ideen mit jeweils 500€ Preisgeld ausgezeichnet.

Dieser Artikel wurde auf www.youthwiki.eu in englischer Sprache erstveröffentlicht. Wir danken für die freundliche Genehmigung der Übernahme.

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