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E-Partizipation

Projekte und Initiativen im Bereich der E-Partizipation auf Bundesebene
  • Gemeinschaftsprojekt „jugend.beteiligen.jetzt“ von Deutscher Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), Deutschem Bundesjugendring (DBJR) und IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (2016-2018). jugend.beteiligen.jetzt entstand als Gemeinschaftsprojekt, eingebettet in die Jugendstrategie des Bundesjugendministeriums (2016-2018), und ist seit 2019 eine Maßnahme im Rahmen der Jugendstrategie der Bundesregierung
    Hauptziel: Förderung der digitalen Partizipation durch:
    • Wissen und Empfehlungen rund um das Thema E-Partizipation,
    • Qualifizierung, z. B. in Form von MOOCs und Tutorials,
    • Tools: digitale Werkzeuge für unterschiedliche Formen der E-Partizipation wie z. B. ePartool, Antragsgrün, Ypart, EtherPad und das Barcamp-Tool Camper,
    • gute Beispiele für Jugendbeteiligungsprojekte, dargestellt in einer Projektlandkarte,
    • Vernetzen von Kommunen, Jugendverbänden und Jugendinitiativen, die (digitale) Jugendbeteiligung praktizieren, um gute Praxis digitaler Partizipation zu verbreiten
    • Fortbildungen
  • Multilaterales Kooperationsprojekt „Youthpart“ (PDF, 1,51 MB) von IJAB und europäischen Projektpartnern (2011-2014)
    Hauptziel: Internationaler und nationaler Erfahrungsaustausch sowie Modellentwicklung für mehr Jugendbeteiligung in der digitalen Gesellschaft durch:

    • die Identifikation innovativer E-Partizipationsverfahren auf nationaler und internationaler Ebene und deren Systematisierung und Dokumentation nach jugendgerechten Kriterien einer wirksamen Partizipation
    • die Begleitung bei der Erprobung von Modellvorhaben öffentlicher Verwaltungen und der Jugendarbeit und deren Weiterentwicklung in Form partnerschaftlicher Beratung.

Ergebnisse:

  1. Beteiligungsrunden, Workshops und regionale Aktivitäten
    2012-2014: Mitwirkung an der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik
    2014-2017: Mitwirkung am Dialogprozess zur Entwicklung einer Demografiestrategie der deutschen Bundesregierung
  2. Online-Dialog und Nutzung des E-Partizipationstools ePartool.

Ergebnisse: Beteiligung von Jugendlichen zwischen 12 und 27 Jahren an politischen Entscheidungen und der Mitgestaltung von Politik

Projekte und Initiativen im Bereich der E-Partizipation auf Länderebene
  • jugendforum rlp im Netz: Der Online-Dialog zur Zukunft von Rheinland-Pfalz, initiiert auf Facebook und weitergeführt auf der Plattform (2012-2014)
    Hauptziel: Visionen und Lösungsvorschläge für die Zukunft von Rheinland-Pfalz erarbeiten
    Ergebnisse: Erarbeitung eines Jugendmanifests rlp ‚Unsere Zukunft‘ und Übergabe an die Landesregierung. Das Forum wurde mit verschiedenen weiteren Beteiligungsvorhaben verstetigt. Hierzu gehörten insbesondere das „Jugendforum Europa“, der Frage-Antwort-Kanal „Frag die MP!“ sowie der Jugend-Engagement-Wettbewerb RLP Sich einmischen - was bewegen“.
  • Arbeitsgruppe E-Partizipation beim Landesjugendring Niedersachsen (seit 2013)

    und das Projekt „we decide – Jugend mischt mit!“, das jungen Menschen das Erleben von politischer Selbstwirksamkeit und von politischen Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen ermöglichen will. In einem partizipativen Prozess, in den alle Zielgruppen einbezogen werden sollen, wird eine gemeinsame Online-Plattform entwickelt, die einfache und niedrigschwellige Beteiligungsmethoden zur Verfügung stellt. Gleichzeitig werden auf der Plattform junge Menschen sowie Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung an „einen Tisch“ gebracht. Hier erhalten sie eine vernetzte und strukturierte Umgebung, in der Wünsche und Forderungen gemeinsam diskutiert werden können.

  • Beteiligungsaktion „DingDeinDorf II" im Saarland (Oktober 2012 bis Dezember 2013)
    Hauptziel: Jugendtauglichkeit und Jugendfreundlichkeit der saarländischen Städte und Gemeinden bewerten und exemplarisch verbessern, unter anderem durch die Nutzung von Online-Tools z. B. das Forum ‚DingDeinDialog‘ oder Facebook
    Ergebnisse: Aktivierung Jugendlicher für ein Beteiligungsprojekt und Weiterentwicklung der Kommunikation hin zu einem partizipativen Prozess. Erweiterung des Sozialraums der Jugendlichen. Verbesserungen für die Jugendfreundlichkeit der Kommunen.

Übersicht zu Fortbildungsangeboten zu digitaler Jugendbeteiligung finden sich auf der Webseite von jugend.beteiligen.jetzt.

Informations- und Kommunikationstools, um die E-Partizipation Jugendlicher zu fördern

•    spezielle Online-Tools zur E-Partizipation Jugendlicher (siehe ‚Projekte und Initiativen im Bereich der E-Partizipation)
•    das Format der Online-Petitionen
•    die Ansprache über Facebook, Twitter und YouTube
•    Videos, Podcasts oder Websites von Parteien, Politiker(inne)n, Regierungen oder politischen Stiftungen,
•    Weblogs.

Die Angebote richten sich an alle Jugendlichen.

Positionspapiere und Studien zum Verhältnis von E-Partizipation und politischer Jugendbeteiligung

Dieser Artikel wurde auf www.youthwiki.eu in englischer Sprache erstveröffentlicht. Wir danken für die freundliche Genehmigung der Übernahme.

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