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Zwischen Schutzauftrag und Förderung sexueller Selbstbestimmung – Sexuelle Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe

von: 15.11.2021 09:00 Uhr
bis: 15.11.2021 16:00 Uhr

Handlungsfeld:

  • Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz
  • Förderung der Erziehung in der Familie
  • Hilfen zur Erziehung

Veranstaltungsart: Fortbildung

Strukturebene: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

Kurzbeschreibung:

Adressat*innen ambulanter und stationärer Einrichtungen stellen eine besonders vulnerable Gruppe dar, Betroffene aber auch Ausübende sexueller Grenzverletzungen und Gewalt zu sein. Schutzkonzepte bieten hier ein probates Mittel, um den Schutz der Adressat*innen sowie Mitarbeitenden der Einrichtung zu verbessern. Die Erfahrung mit der Einführung von Schutzkonzepten in Institutionen zeigt zudem, dass es neben der Regelung von Schutz auch eines entwicklungsfördernden Blicks bedarf. Einrichtungen stehen somit vor der Frage, wie sie einerseits sexuelle Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen ermöglichen und fördern können und andererseits den Schutz vor potentiellen Grenzverletzungen und sexueller Gewalt offline wie online gewährleisten sowie eine grenzwahrende Einrichtungskultur etablieren. Diesem Ausbalancieren und darin enthaltenen Ambivalenzen wollen wir uns in der Fortbildung annähern.

Inhaltlich bietet das Seminar eine Einführung in die Möglichkeiten und Grenzen sexueller Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe.

Themen und Ziele des Seminars sind:

  • Einführung in die Themen sexueller Bildung und Prävention sexueller Gewalt
  • Was wünschen sich Adressat*innen in der Begleitung sexualitätsbezogener Themen?
  • Auseinandersetzung mit der Frage „Ist das noch normal oder muss ich hier intervenieren?“
  • Reflexion der eigenen professionellen Haltung und Vorannahmen
  • Kennenlernen von Medien und Materialien

Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter*innen und Leitungen der stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhilfe sowie an Mitarbeiter*innen von Jugendämtern, die sich mit dem Thema theoretisch und praktisch auseinander setzen möchten.

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 10 begrenzt. Anmelden können sich Einzelpersonen, aber auch (Teile von) Teams.

Termin: Montag, 15. November 2021 (sollte eine Präsenzveranstaltung pandemiebedingt nicht möglich sein, wird das Seminar online durchgeführt)
Zeit: 09.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Bodenstedtstraße 16, 22765 Hamburg
Kosten: 190,- € pro Person

Team:

Christina Witz – Diplom-Psychologin, Sexualpädagogin (gsp), freiberufliche Dozentin am Institut für Sexualpädagogik (isp) sowie zuletzt wissenschaftliche Mitarbeiterin und Promotionsstudentin in einem BMBF-Forschungsprojekt zur Prävention sexualisierter Gewalt in pädagogischen Kontexten an der Europa-Universität Flensburg

Helge Jannink – Diplom-Psychologe, Sexualpädagoge (gsp), freiberuflicher Dozent am Institut für Sexualpädagogik (isp), Gruppenanalytiker (IAG/D3G), Psychologischer Psychotherapeut i.A. (MBI) und Supervisor

Weitere Informationen zur Veranstaltung: PDF Download

Veranstalter: Dipl.-Psych. Christina Witz & Dipl.-Psych. Helge Jannink

Veranstaltungsort:
FUX, Bodenstedtstraße 16
22765 Hamburg

Kontakt zum Veranstalter:
Helge Jannink
Telefon: 040 / 2989 2006
helge.jannink@DontReadMeposteo.de

Schlagworte:
Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz, Gewaltprävention, Jugendschutz, Kinder- und Jugendschutz, Kinderschutz, Sexualerziehung, Sexualität, Sexualpädagogik, Sexualisierte Gewalt, Schutzkonzept

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