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Zusatzqualifikation Konflikt- und Deeskalationstrainer/-in

von: 01.03.2021
bis: 18.01.2023

Handlungsfeld:

  • Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz

Veranstaltungsart: Fortbildung

Strukturebene: Bund

Kurzbeschreibung:

Zusatzqualifikation zum/zur Konflikt- und Deeskalationstrainer*in

Zusatzqualifikation ab 2021

Pöbeleien, körperliche Auseinandersetzungen, Verweigerung, das Gefühl der Bedrohung: alles Formen von Gewalt, die jeder/jedem* begegnen, der in der Arbeit mit Jugendlichen tätig ist. Nach einer Konfliktsituation fühlen sich die beteiligten Mitarbeiter*innen häufig ohnmächtig, unsicher und individuell verantwortlich. Grundidee des Deeskalationstrainings ist, dass sich durch die frühzeitige, präventive Beschäftigung mit Konflikten und der Gewalt die Wahrscheinlichkeit einer, der Situation angemessenen, Verhaltensweise erhöhen kann. Hier bietet ein Training die Möglichkeit, sich praktisch mit dem Thema Gewalt auseinander zu setzten, erlebte Gewaltepisoden zu verarbeiten, die persönlichen Ressourcen in Eskalationsprozessen zu erkennen und weitere deeskalierende Strategien zu erproben. Dieses als Trainer*in umzusetzen, erfordert Kompetenz, Wissen und ein tragfähiges Selbstkonzept.

Diese zweijährige Zusatzqualifikation richtet sich an Menschen, die Erfahrung mit eskalierenden Situationen als Handlungswissen verfügbarer und weitergebbar machen wollen und die ihre Kompetenz im Trainer*innenbereich erweitern und in ihrer Organisation umsetzen wollen. In der Fortbildungsreihe erlernen sie Grundkompetenzen, um mit Einzelnen und Gruppen Konflikt- und Deeskalationstrainings selbstständig durchzuführen. Zur Trainer*innenkompetenz gehören auch Beratungen und Gruppenangebote zur Prävention und Reflexion von eskalierenden Situationen. Im Besonderen legen wir Wert auf die Entwicklung einer humanistischen Grundhaltung und Wahrnehmung und Wachstum der Selbstkompetenz.

Neben Vermittlung von theoretischem Wissen ist die Zusatzqualifikation handlungs- und erfahrungsorientiert und reflexiv ausgerichtet. Verbunden mit Reflexion von Praxisprojekten, begleitender Ausbildungssupervision und Vertiefung in Lerngruppenarbeit organisieren wir mit Blended-Learning-Anteilen beste Lernsettings zur Ausbildung der Rolle als Konflikt- und Deeskalationstrainer*in.

Kompetenzen und Einsatzmöglichkeiten nach der Zusatzqualifikation:

  • Planung, Durchführung und Nachbereitung von Deeskalationstrainings
  • Beratung von Fachkräften, Nutzer*innen und Organisationen zu Konflikten, Gewalt und Eskalation
  • Konflikt-Moderation von Gruppen/ Teams und zur Organisationsentwicklung, mit kreativen, motivierenden Methoden.
  • Erstellen von Gefährdungsanalysen und Kriseninterventionskonzepten als präventives Angebot
  • Planung, Durchführung und Nachbereitung von gewaltpräventiven Angeboten für junge Menschen.

Link zur Veranstaltung: https://www.agjf-sachsen.de/seminare/zusatzqualifikation-zum-zur-deeskalationstrainerin.html

Weitere Informationen zur Veranstaltung: Zusatzqualifikation zum/zur Konflikt- und Deeskalationstrainer*in

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V.

Veranstaltungsort:
Seminarhäuser im Freistaat Sachsen
09119 Chemnitz

Kontakt zum Veranstalter:
Ingo Gelfert
Telefon: 03715336429
gelfert@DontReadMeagjf-sachsen.de

Schlagworte:
Arbeitsschutz, Beratung, Gewalt, Kinder- und Jugendhilfe, Konfliktmanagement, Moderation

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