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Intersektionalität am Beispiel der Mädchen*arbeit

von: 10.11.2021 10:00 Uhr
bis: 11.11.2021 14:00 Uhr

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Jugendsozialarbeit
  • Andere Aufgaben

Veranstaltungsart: Fortbildung

Strukturebene: Sachsen-Anhalt

Kurzbeschreibung:

Der Begriff Intersektionalität wurde durch die Feministin

Kimberly Crenshaw im US-amerikanischen Black Feminismus

geprägt. Sie beschreibt am Beispiel Schwarzer Frauen*, wie

sich Diskriminierungserfahrungen einer Person aus einer

individuellen Überschneidung mehrerer Ebenen zusammen-

setzen. So erlebt eine Schwarze Frau* andere Diskrimi-

nierungen als eine weiße Frau* im Rollstuhl, obwohl sie

beide Frauen* sind. Unterschiedliche Diskriminierungs-

formen überlagern sich, sie wirken unterschiedlich

zusammen und verstärken sich gegenseitig.

 

Ein intersektionaler Blick bereichert die Kinder- und

Jugendarbeit. Sie erleichtert den Zugang für alle Kinder und

Jugendliche und ermöglicht eine diskriminierungsarme

Arbeit. Die zweitägige Fortbildung gibt einen Einblick in die

Theorie der Intersektionalität. Am Beispiel der

Mädchen*arbeit wird die Praxis einer intersektionalen

Arbeitsweise gezeigt und ausprobiert.

 

Referentin: Henrike Großmann (Jugendbildungsreferentin

beim djo-Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.)

Link zur Veranstaltung: https://www.geschlechtergerechtejugendhilfe.de/intersektionalitaet-am-beispiel-der-maedchenarbeit/

Weitere Informationen zur Veranstaltung: PDF Download

Veranstalter: Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.

Veranstaltungsort:
Online/Magdeburg
39104 Magdeburg

Kontakt zum Veranstalter:
Irena Schunke
schunke@DontReadMegeschlechtergerechteJugendhilfe.de

Schlagworte:
Mädchenarbeit, Vielfalt, Mädchen, Soziales Netzwerk

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