Auf einer Mauer mit Rissen steht der Schriftzug "Demokratie".
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Demokratie / Kinder- und Jugendarbeit

Amadeu Antonio Stiftung: Demokratie in Gefahr – Handlungsempfehlungen zum Umgang mit der AfD

Die Amadeu Antonio Stiftung warnt davor, die AfD als Partei zu verharmlosen. Sie habe mit ihren Angriffen auf die liberale Demokratie die Programmatik der NPD modernisiert und anschlussfähig gemacht. Sie höhle die Demokratie von innen aus, greife die Grundrechte an und versuche, Verteidiger der Demokratie gezielt unter ...  [mehr]

Ein orangefarbenes Banner mit der Beschriftung "Was ist ein Barcamp? Was ist ein Jugendbarcamp?" und einer Lupe mit einem Fragezeichen in der Mitte. In der linken oberen Ecke befindet sich das Projektlogo mit dem Schriftug "jugend.beteiligen.jetzt".
© jugend.beteiligen.jetzt
Kinder- und Jugendarbeit / Digitalisierung und Medien

Was ist ein Barcamp? Was ist ein Jugendbarcamp?

In einer neuen Artikelserie informiert jugend.beteiligen.jetzt – Die Plattform für die Praxis digitaler Partizipation über alles Wissenswerte rund um das Thema Jugendbarcamp. Die Themen reichen von der Planung und Kommunikation über die Nutzung geeigneter Onlinetools bis hin zur Durchführung und Dokumentation der ...  [mehr]

Zwei Jugendliche spielen am Laptop ein Computerspiel.
© Gorodenkoff - fotolia.com
Digitalisierung und Medien

Mobil und flexibel: Die Gaming-Trends 2019

Ob per Konsole mit Dutzenden anderen Spielern oder allein mit dem Smartphone beim Warten auf den Bus: Gaming ist zu einem sozialen und kulturellen Phänomen geworden und in großen Teilen der Gesellschaft beliebt. 43 Prozent der Bundesbürger spielen zumindest gelegentlich Computer- oder Videospiele. Das hat eine ...  [mehr]

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

Info-Pool

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

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