Drei Frauen in Geschäftskleidung bei einer Besprechung
Sidharth Bhatia - unsplash.com
Hilfen zur Erziehung / Kinder- und Jugendpolitik

AGJ-Positionspapier: Landesweite Beteiligungsgremien für junge Menschen in stationären Einrichtungen ermöglichen und fördern

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ möchte mit dem vorliegenden Positionspapier den bundesweiten Ausbau und die Verstetigung landesweiter Interessenvertretungen von jungen Menschen aus stationären Angebotsformen befördern. Das Papier gibt einen Einblick in die Struktur, Konzeptmerkmale, ...  [mehr]

Fünf Personen auf einer Wiese liegend bilden von oben betrachtet einen Stern mit ihren Beinen
Sidharth Bhatia - unsplash.com
Kinder- und Jugendarbeit / Coronavirus

Bundesnetzwerk: Kinder- und Jugendarbeit ist auch in Corona-Zeiten unverzichtbar

Das Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendarbeit betont in einer Stellungnahme die derzeitigen Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit und appelliert, die Bedarfe Jugendlicher bei Lockerungs-Debatten zu berücksichtigen. Außerdem fordert das Bundesnetzwerk eine stärkere Unterstützung und Einbeziehung der Kinder- und ...  [mehr]

Kind malt Familie mit Haus an die Wand
© tomertu - fotolia.com
Coronavirus / Familienforschung

Wie erleben Familien die Corona-Krise: Ergebnisse der bundesweiten „KiCO“-Studie

Wie es Eltern und ihren Kindern während der Corona-Pandemie geht, wie ihr aktuelles Wohlbefinden ist, was ihren Alltag kennzeichnet – dies wurden Eltern im Rahmen der Studie „KiCO“ gefragt. Mehr als 25.000 Eltern haben an der Befragung zum Familienalltag teilgenommen, um von ihren Erfahrungen und Perspektiven zu ...  [mehr]

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009