Eine Gruppe von fünf Schülerinnen und Schüler sitzen an einem Tisch und diskutieren lebhaft
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Bildungsforschung / Bildungspolitik

IQB-Bildungstrend 2018: Stabile Leistungen in Mathematik und Naturwissenschaften in schulisch herausfordernden Zeiten

Der IQB-Bildungstrend 2018 misst die Leistungen von Schülerinnen und Schülern in der 9. Klasse in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie und Physik im Ländervergleich. Die Studie wurde vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) im Auftrag der Kultusministerkonferenz der Länder erstellt und ...  [mehr]

Junger Mann sitzt auf Dach und blickt über Großstadt
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Kinderrechte / Kinder- und Jugendpolitik

Internationaler Gipfel kinderfreundlicher Kommunen: Stadtoberhäupter aus aller Welt bekennen sich zur Verwirklichung der Kinderrechte

Mehr als 100 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus über 40 Ländern weltweit haben beim ersten Gipfeltreffen Child Friendly Cities („Kinderfreundliche Kommunen“) in Köln eine Erklärung für mehr Kinderfreundlichkeit verabschiedet. Ziel ist es, das Aufwachsen und die Entwicklungsmöglichkeiten von Mädchen und Jungen in ...  [mehr]

Sechs junge Menschen stehen vor einer Mauer und halten sich bunte Sprechblasen vor ihr Gesicht.
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Jugendforschung / Sozialforschung

Shell Jugendstudie 2019: Eine Generation meldet sich zu Wort

Jugendliche melden sich vermehrt zu Wort und artikulieren ihre Interessen und Ansprüche nicht nur untereinander, sondern zunehmend auch gegenüber Politik, Gesellschaft und Arbeitgebern. Dabei blickt die Mehrheit der Jugendlichen eher positiv in die Zukunft. Ihre Zufriedenheit mit der Demokratie nimmt zu. Die EU wird ...  [mehr]

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

Info-Pool

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

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