Schülerinnen und Schüler in einem Klassenzimmer in Nigeria
Doug Linstedt - unsplash.com
Bildungspolitik / Inklusion

UNESCO-Weltbildungsbericht 2020: Pandemie droht Ungleichheiten zu verstärken

Der Weltbildungsbericht 2020 untersucht soziale, wirtschaftliche und kulturelle Mechanismen, die benachteiligte Kinder, Jugendliche und Erwachsene diskriminieren und sie von Bildung abhalten oder innerhalb des Bildungssystems marginalisieren. Das Auswärtige Amt, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das ...  [mehr]

Sechs junge Menschen stehen vor einer Mauer und halten sich bunte Sprechblasen vor ihr Gesicht.
© Rawpixel com - fotolia.com
Kinderrechte / Kinder- und Jugendpolitik

UNICEF: Kinderfreundlichkeit stärkt Kommunen

Anlässlich des Weltkindertags am 20. September 2020 haben UNICEF und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) eine Umfrage zur Umsetzung der Kinderrechte in den Kommunen vorgestellt. Demnach räumen Deutschlands Städte und Gemeinden den Rechten von Kindern und Jugendlichen einen hohen Stellenwert ein. Ihre Beteiligung ...  [mehr]

Person mit Skateboard am Rand einer Halfpipe
Death to stock
Kinder- und Jugendarbeit / Qualifizierung

Bundeskongress: Kinder- und Jugendarbeit legt den Schalter um

Vom 21. bis zum 23. September 2020 findet mit ON/OFF 2020 das digitale Intro zum Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit 2021 statt. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind vielfältig – von digitalen Formaten im Umgang mit der Krise über europäische und internationale Impulse bis zur politischen Stimme der Jugend in Zeiten ...  [mehr]

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

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