Zwei Personen halten rote Fragezeichen in der Hand, daneben steht geschrieben Machen Sie mit bei unserer Userbefragung
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Im Fokus

Wir interessieren uns für Ihre Meinung – Userumfrage des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe

Zum ersten Mal seit 2013 führt das Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe wieder eine umfassende Evaluation seines Informationsangebots durch. Wer sind unsere Nutzerinnen und Nutzer und wie zufrieden sind diese mit unseren Angeboten? Welche Verbesserungsvorschläge haben Sie? In welchem Umfang nutzen Sie digitale ...  [mehr]

Ein Publikum mit Erwachsenen sitzt in einem Vortragsraum und hört einer Sprecherin zu.
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Im Fokus / Kinder- und Jugendarbeit

Engagiert, dabei und anerkannt?! AGJ-Konferenz zu „(Junge) islamische Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe"

Anmeldungen für die Transferkonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ, vom 14. bis 15. November 2019 in Berlin, sind bis zum 15. Juli möglich. Die Konferenz, durchgeführt in Kooperation mit der Universität Münster und der Universität Hildesheim, möchte Gelegenheit geben, gemeinsam und aus ...  [mehr]

Vier Holzquadrate mit stilisierten Köpfen, die Gedanken in sich tragen, der letzte davon wird gerade von einer Person umgedreht und zeigt eine Glühbirne
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Hilfen zur Erziehung / Kinderrechte

BAG Landesjugendämter diskutiert Integration, Kinderrechte und Qualität stationärer Hilfen zur Erziehung

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der Landesjugendämter hält eine Aufnahme der Kinderrechte in das Grundgesetz für unabdingbar. Außerdem befassten sich die Leitungen der Landesjugendämter bei ihrer Arbeitstagung in Chemnitz mit der Qualität der stationären Einrichtungen und weisen darauf hin, dass die Integration ...  [mehr]

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Katholische Landjugendbewegung Deutschlands begibt sich auf die Spuren des Fairen Handels in Nicaragua

Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009

 

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

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Vom 27. Dezember 2009 bis zum 10. Januar 2010 fährt eine zwölfköpfige Gruppe der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) nach Nicaragua. Die 19- bis 31-jährigen Fachkräfte der Jugendarbeit wollen in dem zentralamerikanischen Land hautnah den Mehrwert des Fairen Handels erleben, Produktions- und Vermarktungsformen und nicht zuletzt auch nicaraguanische Landjugendliche kennenlernen.

Am Beispiel von Kakao, Kaffee und Bananen werden die KLJBlerinnen und KLJBler sehen, was der Unterschied zwischen der konventionellen Produktion und dem Fairen Handel ist. "Außerdem möchten wir hören, was nicaraguanische Landjugendliche vom Fairen Handel halten, welche Chancen und Perspektiven sie sehen und welche Ideen zur nachhaltigen Entwicklung sie ansteuern", erläutert die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser ein weiteres wichtiges Ziel der Reise.

"Nicaragua ist für uns deshalb so interessant, weil es eines der Pionierländer des Fairen Handels ist. Hier können wir langfristige Entwicklungen gut beobachten", meint KLJB-Referentin Susanne Rauh. Der erste sogenannte "Soli-Kaffee" aus Nicaragua war 1980 nach Deutschland gekommen. Seit 1992 gibt es in Deutschland das Fairtrade-Siegel. Der Faire Handel garantiert langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise über Weltmarkt-Niveau. Eine zusätzliche Fairtrade-Prämie ermöglicht soziale und Bildungsprojekte. Die Umsetzung dieser und weiterer Kriterien des Fairen Handels wird die Gruppe auf ihrer Reise mit eigenen Augen sehen können.

Auf dem Programm der KLJB-Studienfahrt stehen beispielsweise Gespräche mit Gewerkschaften, Besichtigungen von Plantagen, Trocknungsanlagen und lokalen Vermarktungsstrukturen. "Für uns als KLJB wird es sicher besonders spannend, die kleinbäuerlichen und ökologischen Strukturen des klassischen Fairen Handels kennenzulernen. Mit ähnlich großem Interesse werden wir aber auch die Arbeit auf Kakaoplantagen und Verarbeitungsanlagen der deutschen Firma "Ritter Sport" anschauen", so Rauh.

Eine zentrale Rolle während der Reise wird außerdem der Austausch mit der nicaraguanischen Landjugend-Organisation Unión Nacional de Agricultores y Ganaderos (UNAG) spielen. "Durch den persönlichen Kontakt beschäftigen wir uns intensiv mit globalen Zusammenhängen und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Dies ermöglichen uns die Kontakte über unseren internationalen Landjugend-Dachverband MIJARC", freut sich Bundesvorsitzende Kleiser.

Im Anschluss an die Reise sollen die Erlebnisse und Erfahrungen breit in den Verband getragen werden. Unter anderem soll mit auf der Reise aufgenommenem Material ein Kurzfilm zum Fairen Handel in Nicaragua entstehen.

Quelle: PM KLJB vom 30.11.2009