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Kinderrechte / Kinder- und Jugendpolitik

S-H zum Kinderrechte-Index: Spitzenposition ist Ansporn für weiteres Engagement

Ein Mädchen mit pinken Kopfhörern steht vor einer Wand mit Kinderzeichnungen und dem Schriftzug Children
Bild: rawpixel.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. hat am 4. Dezember die bundesweite Studie „Kinderhilfe-Index“ in Berlin vorgestellt. Danach belegt Schleswig-Holstein einen Spitzenplatz, was die Umsetzung von Kinderrechten angeht: In Schleswig-Holstein und in vier weiteren Bundesländern werden Kinderrechte demnach im Bundesvergleich am besten umgesetzt.

Der Kinderechte-Index soll als Instrument dienen „die Stärken und Schwächen der jeweiligen Kinder- und Jugendpolitik zu überprüfen und gezielt zu verbessern“, teilt das Deutsche Kinderhilfswerk mit.

Einsatz und Engagement für Kinderrechte weiter ausbauen

Schleswig-Holsteins Jugendminister Heiner Garg betont dazu: „Die Ergebnisse bestätigen unseren Einsatz für Kinderrechte und sind zugleich Ansporn, das gemeinsame Engagement weiter auszubauen! Schleswig-Holstein ist bei der Kinder- und Jugendbeteiligung in den Gemeinden bundesweit Vorreiter. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sich einbringen und mitmischen. Ihnen gilt mein Dank für das große Engagement! Es wird Zeit, dass auch auf Bundesebene Kinder noch mehr Gehör erhalten. Die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz ist dazu ein überfälliger Schritt“.

Kinderrechte ins Grundgesetz

Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund Schleswig-Holstein hatte sich Garg für die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz eingesetzt. Bereits seit 2010 sind Kinderrechte in die Schleswig-Holsteinische Landesverfassung aufgenommen. „Der Kinderrechte-Index ist ein Hinweis, dass dieses Recht auch in der Praxis ankommt.“, so Garg.

Weiterführende Informationen sind der Berichterstattung auf dem Fachkräfteportal zu entnehmen und auf den Seiten des Deutschen Kinderhilfswerks zu finden, u.a. eine Zusammenfassung des Kinderrechte-Index und Ländersteckbriefe der 16 Bundesländer.

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein vom 04.12.2019