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WDR-Kinderrechtepreis 2014 verliehen

drei Kinder zeigen Muskeln
Bild: © pressmaster - Fotolia.com

Der WDR-Kinderrechtepreis 2014 geht an das Wuppertaler Vormundschaftsprojekt für junge Flüchtlinge "Do it", an die Paten-Initiative "Kölner Kreidekreis" und an den Essener Verein "Jugend-Architektur-Stadt" für die Planung einer Kinderklinik.

Wolfgang Schmitz, ehemaliger Hörfunkdirektor des WDR und Mitglied der Jury sagte zu der Preisentscheidung: "Gerade in diesen Wochen ist es ganz besonders wichtig, auf die Schicksale von Flüchtlingen hinzuweisen und ihnen zu helfen - und zu den Flüchtlingen gehören viele Kinder! Der Kinderrechtepreis hat schon viel bewegt, aber bis die Kinderrechte vollständig umgesetzt sind, bleibt noch eine ganze Menge zu tun."  

Der WDR-Kinderrechtepreis wird am 21. September zum zehnten Mal verliehen und ist mit insgesamt 7500 Euro dotiert. Schirmherrin ist in diesem Jahr Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die der Jury ebenso angehörte wie mehrere Fachleute von Kinderorganisationen. Daneben entschied eine gleichberechtigte Kinderjury aus kompetenten Kindern zwischen neun und elf Jahren über die Preisvergabe.

Anlässlich des zehnten Jubiläums werden in diesem Jahr zusätzlich drei Sonderpreise für die nachhaltigsten Initiativen aus allen bisherigen Preisträgern vergeben: Die Preise gehen an die integrative Schulband "Rur Rock - Wir zusammen" aus Heinsberg, an die "Schokofair-AG" der Montessori-Hauptschule in Düsseldorf und an das "Unternehmen Zündfunk/Kinderhaus Luise Winnacker" für den langjährigen Einsatz für benachteiligte Kinder.

Eine Broschüre mit den interessantesten der rund 100 zum Wettbewerb eingereichten Kinderrechteprojekte erscheint anlässlich der Preisverleihung im September. Informationen dazu und darüber hinaus gibt es bei der WDR 5 Redakteurin Bergit Fesenfeld (bergit.fesenfeld@DontReadMewdr.de).

Quelle: WDR vom 13.06.2014

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