Sie sind hier: Startseite  Recht

Recht / Kinderschutz

Volkssolidarität begrüßt Kabinettsentscheidung zur Rücknahme der Vorbehaltserklärung

„Die Volkssolidarität begrüßt, dass die Bundesregierung ihre bisherigen Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention aufgegeben hat“, erklärte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Dienstag.

„Die Volkssolidarität begrüßt, dass die Bundesregierung ihre bisherigen Vorbehalte zur UN-Kinderrechtskonvention aufgegeben hat“, erklärte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Dr. Bernd Niederland, am Dienstag.

"Das war ein längst überfälliger und lange eingeforderter Schritt. Dem muss nun folgen, dass die Rechte der Kinder endlich auch im Grundgesetz verankert werden." Es sei dringend notwendig, dass das Recht aller Kinder auf Teilhabe gesichert wird. Das gelte ebenso für gleiche Lebenschancen für alle Heranwachsenden, betonte der Bundesgeschäftsführer. "Die Politik ist außerdem gefordert, endlich wirksame Schritte gegen die Kinderarmut in der Bundesrepublik einzuleiten."

Die Volkssolidarität unterstütze seit 2007 das Aktionsbündnis "Kinderrechte ins Grundgesetz". "Das ist für uns als Sozial- und Wohlfahrtsverband selbstverständlich", so Niederland. Das gelte nicht nur, weil die Volkssolidarität Träger von mehr als 400 Kinder- und Jugendeinrichtungen, darunter von 389 Kindertagesstätten mit rund 38.000 Plätzen, ist.

Der Bundesgeschäftsführer forderte, den Kreislauf aus Armut, Arbeitslosigkeit und sozialen Problemen der Familien zu durchbrechen, um Kinder und Jugendliche vor den Folgen zu schützen. Dazu gehöre auch die aktive Bekämpfung von Kinderarmut, indem Eltern und Familien Perspektiven und Chancen eröffnet werden. Die Volkssolidarität unterstütze deshalb auch weiterhin die Forderungen anderer Verbände nach Sofortmaßnahmen gegen wachsende Kinderarmut. Dabei gehe es nicht nur um die Erhöhung des ALG II-Regelsatzes und dessen Anpassung an den spezifischen Bedarf von Kindern und Jugendlichen, sondern auch um den Ausbau öffentlicher Leistungen und Einrichtungen für Familien, Kinder und Jugendliche. "Alle Kinder und Jugendlichen verdienen gleiche Chancen, die über ihr späteres Leben entscheiden", betonte Niederland.

Quelle: Volkssolidarität Bundesverband

ik

Info-Pool