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Familienministerin Christine Clauß: Vormundschaft und Pflegschaft sind wirksame Beiträge zum Kinderschutz

Im Deutschen Hygiene-Museum Dresden begrüßte Sachsens Staatsministerin Clauß heute die Teilnehmer des ersten bundesweiten Fachkongresses für Vormünder. Diese Veranstaltung des Deutschen Institutes für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. dauert noch bis zum 3. Dezember 2010 an und wird sich intensiv mit dem Reformbedarf des Vormundschaftsrechts auseinander setzen.

Beteiligt - aus dem gesamten Bundesgebiet - sind alle Berufsgruppen und Verantwortlichen, die mit dem Thema Vormundschaft und Pflegschaft befasst sind, insbesondere Richter, Rechtspfleger, Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, das Bundesjustizministerium, Jugendämter - wie das der Landeshauptstadt Dresden - und natürlich auch Vormünder und Pfleger selbst.

In ihrem Grußwort betonte Staatsministerin Clauß die Notwendigkeit, ein Vormundschaftsrecht zu haben, das den modernen Anforderungen gerecht wird. Kinder und Jugendliche, die heute einen Vormund oder Pfleger bekommen, leben vielfach unter bedrückenden Lebensumständen. „Es geht in erster Linie um Kinder, die von ihren Eltern auf lange Sicht vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht wurden und hierdurch zum Teil erheblich traumatisiert sind. Die Bemühungen der Experten des Bundesforums sind deshalb ein wichtiger und wirksamer Beitrag zum Kinderschutz.“

Zudem sei es, so Clauß, zu begrüßen, dass mit dem Bundesforum ein zentraler Ort der Information und Diskussion geschaffen werde. Kinderschutz, resümierte die Ministerin, sei schließlich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die alle angehe. Deshalb ist es wichtig, dass alle Beteiligten gezielt und aufeinander abgestimmt - im Interesse der Kinder - ihre Verantwortung wahrnehmen.

Mehr Informationen unter:

http://www.dijuf.de/de/veranstaltungen/documents/Broschuere_Bundesforum_Vormundschaft_Pflegschaft_12_2010.pdf

Herausgeber: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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