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ZFF: Kinderrecht heißt Kindergrundsicherung!

ZFF-Vorsitzende Christiane Reckmann fordert anlässlich des Weltkindertags: "Kinder haben vor allem das Recht auf gutes Aufwachsen. Das geht am besten mit der Kindergrundsicherung!"

Berlin, 18. September 2009. Der Weltkindertag am Sonntag, 20.9.2009, soll Politik und Gesellschaft an die Wahrung der Kinderrechte und die Kinderfreundlichkeit in Deutschland erinnern.  

ZFF-Vorsitzende Christiane Reckmann fordert anlässlich des Weltkindertags: "Kinder haben vor allem das Recht auf gutes Aufwachsen. Das geht am besten mit der Kindergrundsicherung!"  

Die Situation für Kinder in Deutschland scheint gut zu sein: Das Land ist eine der stärksten Industrienationen der Welt, der Staat gibt im Vergleich zu anderen Ländern viel Geld für seine Familien aus und Kinderrechte werden in Politik und Medien thematisiert. Doch für 2,4 Millionen Kinder in Deutschland ist das Leben weniger rosig, denn sie sind arm. Und arm sein im reichen Deutschland bedeutet für die Kinder, dass sie schlechtere Bildungschancen haben als ihre Altersgenossen, ungesünder leben und kaum Zugang zu Sport und Kultur erhalten.  

"Leider hat sich die Kinderarmut in Deutschland verfestigt. Kurz vor der Bundestagswahl scheint das noch nicht in allen Parteien angekommen zu sein. Manche Programme enthalten noch nicht einmal das Wort "Kinderarmut"." stellt Christiane Reckmann fest. Zu niedrige Hartz-IV-Sätze, Diskriminierung im Bildungsbereich und Berufsleben haben die Situation von armen Familien in den letzten Jahren stark verschlechtert.  

Reckmann "Wir fordern deshalb eine Kindergrundsicherung von monatlich 502 Euro für jedes Kind, denn jedes Kind hat ein Recht auf Schutz vor Armut. Daran wollen wir nicht nur am Weltkindertag erinnern!"  

Um diese Forderung in das öffentliche Bewusstsein zu tragen, hat das Zukunftsforum Familie zusammen mit anderen Verbänden das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG gegründet 

Weitere Informationen zum Bündnis Kindergrundsicherung im Internet unter www.kinderarmut-hat-folgen.de

Herausgeber: Zukunftsforum Familie e.V.