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SGB VIII / Recht

AGJ verabschiedet Empfehlungen zum Reformprozess SGB VIII

Mehrere Paragraphen-Zeichen liegen verstreut auf dem Boden.
Bild: © rcx - Fotolia.com

Angesichts der umfassenden Novellierung des SGB VIII positioniert sich die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ in ihrem Empfehlungspapier mit Forderungen und Vorschläge zum laufenden Reformprozess.

Nach Planung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend soll das SGB VIII weitreichend novelliert werden. Die Reform soll das Leitmotiv "Kinderrechte stärken!" zum Ausgangspunkt haben.

Hervorgehobene Themen sind hierbei:

  • Kinderrechte
  • Weiterentwicklung der Hilfeplanung und Stärkung der Beteiligungsrechte,
  • die Große bzw. Inklusive Lösung,
  • die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung,
  • Änderungen bei der Betriebserlaubnis/Heimaufsicht,
  • die Absicherung der Rechte von Pflegekindern in Dauerpflegeverhältnissen sowie
  • Änderungen angestoßen durch die Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes.

Die AGJ hat sich zu den diversen Einzelthemen und -fragen intensiv ausgetauscht und ist unter anderem in dem AGJ-Gespräch ‚Wie soll das gehen? Zentrale Herausforderungen bei der Umsetzung der "Größen Lösung"‘ in den Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenhilfe getreten.

Das Empfehlungspapier mit dem Titel "Vielfalt gestalten, Rechte für alle Kinder und Jugendlichen stärken!" (PDF, 189 KB) steht in voller Länge auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe unter "Material" zur Verfügung, kann aber auch über die Internetseiten der AGJ www.agj.de heruntergeladen werden.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

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