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YAAM (young and african art market)

Basis-Infos zum YAAM-„Ein einzigartiges Projekt, das es immer wieder verstanden hat, auch sogenanntes schwieriges Klientel einzubinden in eine entspannte Atmosphäre an einem coolen Ort.-Ein Projekt, das in keine Schublade passt.

Strukturebene: Berlin

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Der Kult e.V. mit seinen circa 20 Mitgliedern ist der gemeinnützige Trägerverein des multikulturellen Jugend- und Integrationsprojektes YAAM in Berlin.

 

Die YAAM-Idee beruht auf einer positiven Vision menschlichen Zusammenlebens. Getragen von Menschen aus allen Teilen der Welt, die in Berlin zusammengetroffen sind, realisiert sich diese einfache und gleichzeitig so komplexe Vision als Insel der Toleranz und der friedlichen, entspannten Interaktion in einem urbanen Umfeld, welches von sozialer und wirtschaftlicher Desintegration gekennzeichnet ist.

 

Das YAAM an der Spree verbreitet karibisches Flair.

Durch einen permanenten kulturellen Integrationsprozess der Menschen unterschiedlicher Rassen und kultureller Vorstellungen entsteht auf den Karibikinseln seit Jahrhunderten ein ganz eigenes und einzigartiges Lebensgefühl - aller wirtschaftlichen *und politischen* Probleme zum Trotz. Ein Lebensgefühl, das getragen wird von den Rhythmen von Reggae, Calypso, Soca, Salsa und Merengue und das dem Verhältnis zwischen Individuen in problembelasteten Zeiten gegenseitigen Respekt und Freundschaft verleiht. Dies ist zentral für das YAAM - Konzept und wird vom YAAM nun schon seit mehreren Jahren systematisch in Berlin verwirklicht.

 

Das YAAM, das inzwischen zu einer festen Institution innerhalb der Berliner Kulturszene geworden ist, versteht sich selbst als Kristallisationspunkt erfolgreichen Kulturaustausches.

Das YAAM - Konzept beruht auf der Überzeugung, dass positive Aspekte außereuropäischer Kulturen in der aktuellen Problem- und Konfliktkonfiguration der deutschen Hauptstadt sinnvoll genutzt werden können.

 

Die YAAM - Idee und das darauf aufbauende Konzept offener und flexibler, multikulturell ausgerichteter Jugend- und Integrationsarbeit reagiert gezielt auf zunehmende Jugendarbeitslosigkeit, auf nationalistische und rassistische Tendenzen in der Bevölkerung und vor allem bei Jugendlichen auf ein zunehmend kommerziellen Interessen untergeordnetes, rein konsumorientiertes Freizeitangebot.

Die bisherigen Standorte zur Durchführung des YAAM - Projekts waren bewusst gewählt: einerseits erlaubt die Nähe zum Wasser den Aufbau einer spezifischen Strandatmosphäre, zum anderen arbeitet das YAAM in innerstädtischen Problembezirken, wo die Vorstellungen von Toleranz und Respekt sozial beruhigend und gewaltpräventiv zum Tragen kommen können. Für viele regelmäßige Besucher ist das YAAM heute zu einer Art Ersatzfamilie geworden, in der jeder akzeptiert wird, in der es keinerlei Ausgrenzung gibt...

Wir machen Veranstaltungen in den Bereichen:

Sport / Musik / Kreatives Gestalten / Graffiti

Darüber hinaus bietet die Attraktivität unserer betreuten KidzCorner Klubgängern mit Kindern die Möglichkeit, sinnvolle Kinderaktivitäten und eigene Klubinteressen zu verknüpfen.

 

Veranstaltungsbeispiele:

Unsere jährliche Sommersaison von 01.05.-30.09. auf der Freifläche vor dem Ostbahnhof gegenüber am Stralauer Platz 35 : jeden Sonntag von 14-23 Uhr mit Streetball Contests, Footbag, Streetsoccer, Sound, Dancefloor, Drinks & Food, Shopping, KidzCorner

Pfingsten => Karneval der Kulturen (Wagen beim Umzug und Afterparty)

Konzerte (bspw. „Seeed“/ Besucherzahl: 3.500) und DJs (bspw. Oli Massive & Barney Millah)

Ausrichtung des Rahmenprogramms zum Kongress „Die soziale Stadt“ => Veranstalter: Verein f. Kommunikationswissenschaften / Deutsches Institut f. Urbanistik (07.05.02)

Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Footbagsport (14.09.02)

Desweiteren veranstalten wir regelmäßig Konzerte mit interessanten Künstler(inne)n

1998 erhielten wir den Mete-Eksi-Preis für hervorragende Leistungen im Bereich integrativer Jugendarbeit

Unser Publikum:

Multikulti von 0-50 Jahren

Bedingt durch unsere bevorzugt bespielte Musik-Richtung (Reggae & HipHop) ziehen wir bewusst auch Menschen aus Jamaika und Afrika an => dies hat den positiven Effekt, dass von unserem Publikum Rhythmus und Lebensfreude ausgehen und somit unser Flair authentisch ist...

 

Unsere Präsenz in der Öffentlichkeit:

Unsere Veranstaltungen erwecken das Interesse der Medien – so finden diese oft Erwähnung im redaktionellen Teil von Zeitungen & Zeitschriften sowie bei Radio-Sendern. Auch sind wir an kulturell interessanten Punkten Berlins durch unsere Werbung präsent – wie bspw. Flyer-Verteilung in Bars & Kneipen. Und natürlich nehmen auch wir jedes Jahr am „Karneval der Kulturen“ teil, der unter anderem im Fernsehen von B1 übertragen wird und via Satellit europaweit zu empfangen ist...

Ziel & Zweck unserer jugendspezifischen Konzeption (§ 2 unserer Satzung) ist die Förderung Jugendlicher im Sinne der §§ 1, 11 Abs. 1-3 SGB VIII und von Menschen mit besonderen Schwierigkeiten im Sinne des § 72 BSHG.

Der Verein verfolgt diesen Zweck durch

- außerschulische Jugendarbeit - insbesondere durch Kultur- und Sportveranstaltungen

- internationale Jugendarbeit - durch die Einbeziehung multikultureller Jugendgruppen bei seinen Kultur- und Sportveranstaltungen

-die Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Jugendhilfe im Land Berlin.

 

Ansprechpartner:

 

Ortwin Rau

Schlagworte:
Kultur, Kunst, Musik, Integration, Sport, Internationale Jugendbegegnung, Internationale Jugendarbeit, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus

Projektträger: YAAM "Kult e.V."

Adresse:
Luckauerstr. 3
Telefon: 030 6151354
Telefax: 030 61658216
E-Mail: ortwin@DontReadMeyaam.de; kathrin@DontReadMemailmaxe.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: http://www.yaam.de

Kooperationspartner:

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Technik & Kultur Bezirksamt Treptow - Köpenick, Fachbereich Kultur

Verein für Jugend - und Sozialarbeit

 

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