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Schoolbattle - Hip Hop gegen Gewalt an Schulen

In Bonn versucht man der Gewalt an Schulen mit Hip Hop zu begegnen!

Strukturebene: Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Hip Hop gegen Gewalt – für Respekt und Toleranz untereinander

In einem Hip Hop – Wettstreit (battle) sollen Jugendliche ihre musikalischen und künstlerischen Möglichkeiten ausleben und lernen, selbstständig, verantwortungsvoll und zielorientiert vorzugehen. Sie sollen lernen, nicht, wie so häufig in den Medien der Gegenwart formuliert und dokumentiert, nonverbale Aggressionen auszuleben, sondern mit dem Medium Hip Hop eine Sprache sprechen dürfen, in der sie ihren Frust und ihre Ängste verarbeiten können.

Im Unterricht und in Workshops sollen die Jugendlichen ihre Fähigkeiten in den Elementen des Hip Hop: Rap, Breakdance/Streetdance, Freestyle und Graffiti erweitern. Sie sollen zusätzlich lernen, wie man Veranstaltungen selbstständig organisiert und durchführt, gezielt dafür wirbt, sich selbst präsentiert und Verantwortung für sich und alle Beteiligten übernimmt. Am Ende des Projekts steht das „battle“ – Finale, in dem die bis dahin am Projekt teilnehmenden Jugendlichen ihre Fähigkeiten in einem Wettstreit messen sollen. Den Sieger(inne)n des „battles“ winken professionelle Song-Aufnahmen in einem Studio, Video-Drehs, Sachpreise und Graffitiflächen.

Das Projekt fordert von und fördert bei den Teilnehmer(inne)n Ehrgeiz, Motivation, Zielstrebigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen. Softskills, die im heutigen Berufsleben von immenser Bedeutung sind und die viele Menschen problematischen Jugendlichen absprechen .

Der 1977 geborene und mittlerweile selbstständige Musiker Mario „Bickmack“ Pavelka aus Bonn spricht die Sprache des Hip Hop, die Sprache vieler Jugendlicher, weil der Hip-Hop immer ein Teil seines Lebens war und ist und er alle der Musikrichtung nachgesagten Klischees erfüllt. Authentisch zeigt er mit seinem Lebensweg, dass dissoziales Verhalten und die damit verbundene Kriminalität das Leben negativ zeichnen können, aber auch, dass es Wege gibt, diese Probleme zu lösen. Er bietet im Rahmen des Projektes die Möglichkeit an, Wut und Aggression kreativ einzusetzen, ohne andere körperlich anzugreifen.

Mario Pavelka wird im Rahmen des Projektes durch Lehrer(innen), Sozialpädagog(inn)en und Künstler(inne)n unterstützt.

Das Projekt will bei Teilnehmer(inne)n Ehrgeiz, Motivation, Zielstrebigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen fördern. Sie sollen lernen respektvoll und verantwortungsvoll miteinander umzugehen, selbstständig und zuverlässig auf feststehende Termine hinzuarbeiten, organisatorisch, musisch, gestalterisch und sportlich aktiv sein und lernen, dass sie Fähigkeiten und Fertigkeiten besitzen, die sie zu etwas Besonderem machen.

Schlagworte:
Jugendarbeit, Hip Hop, Gewalt, Prävention, Schule

Projektträger: Verein der Freunde und Förderer der Anne-Frank-Hauptschule Bonn/Beuel e.V.

Adresse:
Adelheidisstraße 56
53225 Bonn
Telefon: 0228 777380
Telefax: 0228 777384
E-Mail: a.hansmeier@DontReadMeanne-frank-bonn.de

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Kooperationspartner:

Brother Keepers, Hip-Hop.de, mzee.com, GHS Anne-Frank-Schule Bonn, GHS Am Römerkastell Bonn

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