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Rahmenkonzept für die offene Jugendarbeit (OJA) in der Stadtgemeinde Bremen auf der Grundlage des BremKJFFöG

Das Rahmenkonzept für die offene Jugendarbeit (OJA) beschreibt Eckpunkte und Orientierungen für die Erstellung und Umsetzung von Stadtteilkonzepten sowie Einrichtungskonzeptionen der OJA für die kommenden acht Jahre.

Strukturebene: Bremen

Handlungsfeld:

  • Jugendsozialarbeit
  • Kinder- und Jugendarbeit

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Das Rahmenkonzept für die offene Jugendarbeit in der Stadtgemeinde Bremen beschreibt, auf der Grundlage einer sozialräumlichen Ausrichtung der Jugendarbeit in Bremen, Eckpunkte und Orientierungen für die Erstellung und Umsetzung von Stadtteilkonzepten sowie Einrichtungskonzeptionen der offenen Jugendarbeit für die kommenden acht Jahre. Es benennt als Ziel die Stärkung der individuellen, sozialen und kulturellen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen und damit die Erweiterung ihrer Handlungsfähigkeit und Handlungsermächtigung.

Das Rahmenkonzept beschreibt folgende Arbeitsfelder und Aufgaben für die Jugendarbeit :

  • Teil der Bildungslandschaft sein,
  • gelingende Übergänge im Jugendalter schaffen,
  • mobilitätsförderndes Arbeiten,
  • sozialräumliches Arbeiten in virtuellen Räumen,


Die offene Bremer Jugendarbeit orientiert sich an folgenden Qualitätseckpunkten:

  • positive soziale Beziehung zwischen den Fachkräften, Jugendleiter/innen und den Jugendlichen,
  • Partizipation und aktive Mitgestaltung des Angebotes durch die jungen Menschen,
  • Autonomie (die jungen Menschen können ihre eigene Entwicklung steuern),
  • Freiwilligkeit der Teilnahme,
  • Niedrigschwelligkeit und Willkommenskultur im Zugang zum offenen Bereich,
  • Flexibilität, Zugänglichkeit und Anpassung des Angebotes an die Bedürfnisse junger Menschen,
  • sicheres, förderndes Umfeld, in dem junge Menschen Lebenserfahrung sammeln, Fehler machen und mit Gleichaltrigen Spaß haben können,
  • Schutz vor Diskriminierung, Rassismus und Gewalt,
  • aufsuchende Jugendarbeit mit jungen Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen,
  • Eröffnung von Lernmöglichkeiten, Sichtbarmachung und Anerkennung der erworbenen Kompetenzen,
  • Zusammenarbeit und Partnerschaften der offenen Jugendarbeit mit anderen Akteuren.


Für die offene Jugendarbeit Bremens sind zwei Gütekriterien zentral: sie muss die Bedarfsgerechtigkeit zum Maßstab ihrer finanziellen und pädagogischen Schwerpunktsetzungen machen und zudem Teilhabegerechtigkeit herstellen.
Mit der Umsetzung des Rahmenkonzepts soll offene Jugendarbeit als Feld der nicht formalen und informellen Bildung in Bremen nachhaltig abgesichert und gestärkt werden.


Dokument: www.soziales.bremen.de/sixcms/media.php/13/Rahmenkonzept +Jugendarbeit.pdf

Schlagworte:
EU-Jugendstrategie, Handlungskompetenz, Kommunalpolitik, Offene Kinder- und Jugendarbeit, Stadtteilarbeit

Projektträger: Amt für Soziale Dienste Bremen, Jugendamt der Freien Hansestadt Bremen

Adresse:
Hans-Böckler-Straße 9
28195 Bremen
Telefon: 04922 9190810

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