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RADIO EUROPA 2020 - Zukunft machen

Das Jugendprojekt des Auswärtigen Amts "RADIO EUROPA 2020 - Zukunft machen" setzt sich aus einer Online-Kreativ-Werkstatt (18.5.-15.7.2005) und einem Europäischen Jugendcamp in Berlin (18.-22.09.2005) zusammen.

Strukturebene: Bund

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Europa befindet sich in einer Zeit des Wandels. Die Europäische Union wird durch die gerade vollzogenen und künftig noch anstehenden Erweiterungen vielfältiger und gewinnt im Ringen um eine neue Verfassung zugleich an Gestalt. Die europäische Einigung bedarf dadurch heute mehr als zuvor eines Dialogs über ihre Werte, Aufgaben und Zielrichtung.

 

Welche Ideen verbinden das ‚neue Europa’? Welche Konturen sind für eine Gemeinschaft von rund 500 Millionen Menschen denkbar?

 

Die Online-Kreativ-Werkstatt und das Europäische Jugendcamp `05 des Auswärtigen Amts möchten unter dem Motto „Radio Europa 2020 - Zukunft machen “ an dieser Wegmarke des Europäischen Integrationsprozesses einen Dialog anstoßen - darüber, welche Erwartungen Jugendliche an ein erweitertes und neu verfasstes Europa stellen, welche Herausforderungen in ihren Augen Priorität haben - und sie unterstützen, ihre Anliegen auf kreative Weise einer breiten Öffentlichkeit zu kommunizieren.

 

Was ist RADIO EUROPA 2020? Radio Europa 2020 ist ein fiktiver Sender, der erst durch das Engagement der teilnehmenden Jugendlichen entsteht. Radio Europa 2020 steht als Chiffre für einen europaweiten Austausch und für Reportagen über mögliche Zukünfte. Radio Europa 2020 ist interaktiv, es wird von seinen Hörern gemacht, die einen Blick auf das Jahr 2020 werfen.

 

Wer teilnimmt, kann als Redakteur/-in, Nachrichtenmacher/-in, Journalist/-in, Kommentator/-in, Autor/-in oder Songwriter/-in für den Diskurs über die Zukunft Europas agieren. Die teilnehmenden Jugendlichen bestimmen die Themen und setzen sie in unterschiedlichen Medien und Stilformen um. Unterstützt werden sie dabei von professionellen Radiomachern.

 

Radio Europa berichtet aus unterschiedlichen möglichen Zukünften und Lebensbereichen in Europa im Jahr 2020. Dabei geht es nicht darum, die Zukunft vorauszusagen, sondern mögliche Zukünfte durchzuspielen - ohne Gewähr, aber offen und neugierig.

 

Radio Europa 2020 ist ein Projekt des Auswärtigen Amts. Die Durchführung wird vom Centrum für angewandte Politikforschung (CAP) in Zusammenarbeit mit dem FEZ-Berlin und dem Institut für prospektive Analysen e.V. (IPA) geleistet.

 

 

Mitmachen!

 

Teilnehmen können Jugendliche von 15 - 24 Jahren. Die Beiträge sollten als eine Gruppenarbeit entstehen, denn: die Zukunft kann man nicht alleine schreiben. Startet in der Klasse, im Verein, einer spontanen Projektgruppe von mindestens vier Leuten, mit Freunden o. ä. einen kreativen Ideenaustausch. Bewerben können sich Schulklassen und Jugendgruppen mit gemeinsam entwickelten Ideen für eine oder mehrere Zukunftsreportagen zum Thema „Europa im Jahr 2020“.

 

Radio Europa 2020 spielt in der Zukunft. Inhaltliche Vorgabe neben dem Zeithorizont von 15 Jahren ist, dass ein Beitrag gemacht wird, der sich einer der sieben Redaktionen von Radio Europa 2020 zuordnen lässt.

 

Das Internetportal von Radio Europa 2020 unterstützt die Teilnehmenden mit Hintergrundinformationen und Recherchetipps zu sieben unterschiedlichen

Themen- Ressorts. Anleitungen für unterschiedliche „Genres“ von Zukunftsreportagen finden sich in der Szenario-Werkstatt des Internetportals.

 

Die Beiträge können als Textdatei (Geschichten, Reportagen, Szenarien, Literarisches und Liedgut), Bild- und/oder Audio-Datei eingereicht werden. Arbeitssprache des Projekts ist (zunächst) Deutsch.

 

Alle Beiträge werden in diesem Internetportal veröffentlicht - Radio Europa sendet die Beiträge ab September 2005 in Text, Bild und Klang unter www.radio-europa-2020.de.

 

Einsendeschluss für Beiträge zur Online-Kreativ-Werkstatt ist der 15.7.05

 

 

 

Europäisches Jugendcamp `05

 

Radio Europa geht auf Sendung. Abschluss der Online-Kreativ-Werkstatt bildet das Europäische Jugendcamp vom 18.- 22.9.05 im FEZ-Berlin, zu dem das Auswärtige Amt 150 Jugendliche, die sich durch besonders originelle Beiträge qualifiziert haben, nach Berlin einlädt.

 

Hier bringen sie ihre Visionen von der Gestaltung der Zukunft Europas ein und erarbeiten gemeinsam ein Radioprogramm, das sich insbesondere an Jugendliche richtet und für europäische Zukunftsfragen sensibilisiert.

 

In sieben Redaktions-Workshops des Jugendcamps werden die einzelnen Produktionen entwickelt, ausgearbeitet und anschließend der Öffentlichkeit präsentiert sowie mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments diskutiert.

 

Die Kreativ-Werkstätten des FEZ-Berlin bieten Raum und Technik sowie professionelle Unterstützung, um die Ideen der Teilnehmenden in Szene zu setzen.

 

Kosten

Die Kosten für die Unterbringung, Verpflegung und Teilnahme am Europäischen Jugendcamp werden von den Veranstaltern getragen. Auf Antrag kann ein Reisekostenzuschuss gewährt werden.

 

 

Ansprechpartner:

Sascha Meinert

Institut für prospektive Analysen e.V. (Kontakt siehe unten)

 

Projektassistenz:

Oliver Lah

Centrum für angewandte Politikforschung

Prinzregentenstraße 7, 80538 München

Tel.: +49 (0)89 2180-5930

Fax: +49 (0)89 2180-1341

 

 

Büro des Europäischen Jugendcamps ´05:

Lutz-S. Mannkopf u. Monika Magdeburg

FEZ-Berlin

An der Wuhlheide 197, 12459 Berlin-Köpenik

Tel.: +49 (0)30 53071-200

Fax: +49 (0)30 53532-95

E-Mail: mannkopf@fez-wuhlheide.de

Jugendliche sollen zu einem kreativen Dialog über die Zukunftsperspektiven der Europäischen Integration angeregt werden.

Schlagworte:
Medienpädagogik, Europa, Internationale Jugendarbeit, Interkulturelle Arbeit

Projektträger: Institut für prospektive Analysen e.V.

Adresse:
Schönhauser Allee 149
10435 Berlin
Telefon: 030 44300363
Telefax: 030 44300600
E-Mail: meinert@DontReadMeipa-netzwerk.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: http://www.cap-lmu.de/aktuell/events/2005/radio-europa.php

Kooperationspartner:

Auswärtiges Amt,

Institut für prospektive Analysen e.V.,

Centrum für angewandte Politikforschung,

FEZ-Berlin