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PräTect - Prävention sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit

Prävention sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit in Bayern. Zielgruppen: Leitungsebene, Multiplikator/innen, Mitarbeiter/innen.

Strukturebene: Bayern

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Kinder- und Jugendschutz

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Mädchen und Jungen jeden Alters und jeder Herkunft können Opfer sexueller Gewalt werden. Täter(innen) gehen meist strategisch vor und halten sich bevorzugt überall dort auf, wo Kinder und Jugendliche sind. Deshalb muss die Prävention sexueller Gewalt in einer verantwortungsvollen Kinder- und Jugendarbeit Thema sein.

Ziel dieses Projektes PräTect ist es, ein "Netz der Sicherheit" aufzubauen, um Mädchen und Jungen vor sexueller Gewalt möglichst wirksam zu schützen und zu verhindern, dass Täterinnen und Täter in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv werden.

PräTect wendet sich an alle ehrenamtlichen, hauptberuflichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen auf den unterschiedlichen Ebenen der Kinder- und Jugendarbeit in Bayern. Wichtigste Aufgabe ist es, sie zur Mitarbeit zu gewinnen und sie in Ihren Aktivitäten zur Prävention sexueller Gewalt zu beraten und zu unterstützen.

 

1: Vermittlung von Grundinformationen und daraus folgend Sensibilisierung der Kinder- und Jugendarbeit in Bayern

2: Entwicklung und Verbreitung von Schulungs- und Informationsmaterialien

3: Entwicklung und Implementierung von Methoden der Prävention

4: Öffentlichkeitsarbeit, Beratung, Vernetzung

 

Resonanz/Ausblick/Übertragbarkeit:

Für den bisherigen Projektverlauf ist zunächst festzustellen, dass sich der Bedarf an wirksamen Maßnahmen zu Prävention sexueller Gewalt bestätigt hat. Trotz dieser – angesichts der statistischen Aussagen wenig überraschenden – Tatsache lässt sich beobachten, dass das Thema sexuelle Gewalt häufig tabuisiert wird, insbesondere aus der Be-ürchtung, den „guten Ruf“ der Institution in der Öffentlichkeit zu gefährden. Das Konzept des Projektes setzt daher auf die Instrumente Information, Sensibilisierung, Qualifikation und Beratung, um die Prävention sexueller Gewalt als Qualitätsmerkmal guter, verantwortungsvoller Kinder- und Jugendarbeit zu etablieren. I n diesem Sinne ist die Übertragbarkeit des Konzeptes insbesondere für Organisationen gegeben, die die Möglichkeit haben, das Thema auch strukturell zu verankern. Teilbereiche können jedoch sicher auch in einzelnen Institutionen umgesetzt werden.

 

Projektbesonderheiten:

Neuere Untersuchungen zur Wirksamkeit von präventiven Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt (Bsp. Expertise von Dr. Heinz Kindler) bestätigen die Konzeption von PräTect. Deutlich wurde hierbei, dass ein solcher Prozess einer Fülle von Ansatzpunkten und Aktivitäten bedarf und kontinuierliche Arbeit sowie einen „langen Atem“ erfordert. Je mehr Personen und Institutionen der Kinder- und Jugendarbeit aktiv werden und effektive Maßnahmen zur Prävention sexueller Gewalt umsetzen, umso besser kann dieses "Netz der Sicherheit" Kinder und Jugendliche vor Übergriffen schützen.

 

Ansprechpartnerin:

Beate Steinbach

Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen schützen,

potentielle Täter(innen) abschrecken

Schlagworte:
Gewaltprävention, Missbrauch, Sexuelle Gewalt, Prävention, Bildung, Jugendarbeit, Jugendleiter/-in, Jugendliche/-r, Kind, Kinder- und Jugendschutz, Projekt, Gesundheit

Projektträger: Bayerischer Jugendring

Adresse:
Herzog-Heinrich-Str. 7
Telefon: 089 51458-63
Telefax: 089 51458-82
E-Mail: steinbach.beate@DontReadMebjr.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: www.praetect.bjr.de

Kooperationspartner:

Förderpartner/innen:

Verein Power-Child e.V.

Stiftung Bündnis für Kinder - gegen Gewalt

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