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Planspielreihe "Europa - eine gute Wahl"

Die Planspielreihe „Europa- eine gute Wahl“ ist Teil der Informationskampagne des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung zur Erweiterung der Europäischen Union.

Strukturebene: Bund

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Seit 2002 hat die Planspielreihe jedes Jahr an bundesweit 40 Schulen Station gemacht. Nach den Sommerferien 2004 wird die Planspielreihe fortgeführt und neue Termine stehen zur Verfügung.

 

Teilnehmen können jeweils 30-50 Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse an allgemein- und berufsbildenden Schulen, die besonderes Engagement beim Thema Erweiterung und Zukunft der EU zeigen. Für die ausgewählten Schulen entstehen durch die Teilnahme an der Planspielreihe keine Kosten.

 

Zum ersten Mal können dieses Jahr Schulen unter mehreren Themen auswählen. Folgende Themen werden angeboten:

 

· EU Erweiterung 15+

· EU Erweiterung 25+

· Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik

 

In „Europa neu gestalten“ wird über Beitrittsverhandlungen zur EU verhandelt und abgestimmt. Die Akteure stellen sich in ihren Verhandlungen verschiedenen Problemfeldern wie z.B. Agrar- und Strukturpolitik. Für die Zeit der Simulation übernehmen die Teilnehmer die Rolle eines gestaltenden Akteurs wie z. B. Vertreter eines EU-Mitgliedstaates im Rat, Beitrittskandidaten, EP-Abgeordnete, Presse, Außenminister oder Mitglied der EU-Kommission im Rat. Diese erste Variante beschäftigt sich mit den Verhandlungen, die zur Erweiterung der EU von 15 auf 25 Mitgliedstaaten in 2004 führten.

 

Die zweite Variante, „Europa neu gestalten: 25 Plus“, thematisiert die Frage der Zukunft der jetzigen EU in Hinsicht auf die Länder Südosteuropas. Welche weiteren Länder sollen aufgenommen werden, wenn überhaupt weitere Länder Mitglieder der EU sein sollen? Wäre es sinnvoller stattdessen neue Nachbarschaftsstrategien zu entwickeln?

 

In einem weiteren Planspiel zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik soll die Lösung zu sicherheitspolitischen Problemen und Kompromissen an Hand einer simulierten Krise im Rat für allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen erarbeitet werden. In 2005 wird ein weiteres Planspiel im Angebot sein, das den neuen Verfassungsvertrag zu vermitteln als Ziel hat.

 

Junge Referentinnen und Referenten des Juniorteam Europa kommen direkt an die Schulen und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung des Planspiels. Das Juniorteam Europa ist ein Kreis von Referenten der EU-bezogenen politischen Bildung, der von der Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung ausgebildet wurde und betreut wird.

 

Die Planspiele finden jeweils an zwei aufeinanderfolgenden halben Tagen statt, entweder Montags/Dienstags oder Donnerstags/Freitags. Wenn möglich, nehmen Abgeordnete des Europäischen Parlaments an den Planspielen teil und stehen den Jugendlichen Rede und Antwort. Um die Teilnahme der Europaabgeordneten an den Planspielen zu ermöglichen, können keine Termine während der Sitzungswochen des Europäischen Parlaments vergeben werden.

 

Fast alle deutsche Abgeordneten des Europäischen Parlaments und viele andere Politiker haben in den letzten Jahren an den Planspielen teilgenommen: Dr. Hans-Gert Pöttering (CDU), Lissy Gröner (SPD), der Bayerische Staatsminister für Europaangelegenheiten, Dr. Eberhard Sinner (CSU), Wolfgang Kreissl-Dörfler (SPD), Heidemarie-Rose Rühle (Bündnis 90/Die Grünen), Feleknas Uca (PDS), Doris Pack (CDU), Dr. Klaus Hänsch (SPD), Elmar Brok (CDU), Kommissar Günther Verheugen u.v.m.

Vermittlung von Hintergründen und Prozessen der EU-Erweiterung und EU Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Schlagworte:
Politische Bildung, Partizipation, Beteiligung, Demokratie

Projektträger: Forschungsgruppe Jugend und Europa

Adresse:
Maria Theresia-Str. 21
Telefon: 089 21801340
Telefax: 089 2180341
E-Mail: sekretariat@DontReadMefgje.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: http://www.cap-lmu.de/fgje/

Kooperationspartner:

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und die Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für angewandte Politikforschung der Ludwig-Maximilians-Universität

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