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Xenos-Projekt für Schüler und Jugendliche ohne Schulabschluss aus Ost- und Westdeutschland. Das Konzept integriert Projektinhalte zum Thema Fremdenfeindlichkeit und gesellschaftliche Diskriminierung in arbeitsmarktpolitische Inhalte.

Strukturebene: Bund

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Jugendliche mit niedrigem Bildungsniveau und schwierigem sozialen Umfeld sind leichter empfänglich für rechte Parolen als solche Jugendliche, die einen höheren Bildungsgrad erreicht haben und familiär umsorgt werden. Insbesondere beim Übergang von der Schule in das berufliche Leben müssen die Jugendlichen steigende Anforderungen des Arbeitsmarktes und der Gesellschaft meistern und sich eine Perspektive für ihre persönliche und berufliche Zukunft erarbeiten. Massive Ängste vor sozialer Deklassierung und dauerhafter sozialer Randständigkeit sind häufig anzutreffen. Diese Zeit stellt daher eine der wichtigsten und schwierigsten Phasen im Leben von jungen Menschen dar; besonders dann, wenn das familiäre Umfeld ihnen die notwendige Unterstützung und Orientierung nicht geben kann.

Unser Projekt setzt an dieser Stelle an und bietet den Jugendlichen Hilfestellung unter verschiedenen Aspekten. Die Teilnehmenden erhalten in dieser Lebensphase Motivation, Training und Entscheidungshilfe.

Das Konzept integriert Projektinhalte zum Thema Fremdenfeindlichkeit und gesellschaftliche Diskriminierung in arbeitsmarktpolitische Inhalte wie Information und individuelle Beratung, Orientierung und sozialpädagogische Begleitung. Durch wiederholte Begegnungen zwischen den west- und ostdeutschen Teilnehmergruppen, mediale Begleitung und kontinuierliche Kommunikation über elektronische Medien lernen sich die Teilnehmenden vertieft kennen und arbeiten gemeinsam an Zielen ihrer persönlichen, beruflichen und politischen Entwicklung.

 

Die Teilnehmer:

An dem Projekt werden - möglichst über die gesamte Projektdauer hinweg - je 10-15 Jugendliche der Don-Bosco-Einrichtungen in Köln und Falkenau mitwirken. In den Häusern Köln und Falkenau arbeiten bzw. begegnen sich Jugendliche, die aufgrund einer Berufsausbildung oder wegen des Besuchs einer bestimmten Schule nicht in ihrer Familie leben können; daneben Jugendliche ausländischer Herkunft (Kinder von Einwanderern, Spätaussiedlern und Asylsuchenden). Die teilnehmenden Jugendlichen befinden sich am Ende der Schulzeit oder haben die Schule ohne Abschluß abgebrochen.

Durch wiederholte Begegnungen zwischen den west- und ostdeutschen Teilnehmergruppen, mediale Begleitung und kontinuierliche Kommunikation über elektronische Medien lernen sich die Teilnehmenden vertieft kennen und arbeiten gemeinsam an Zielen ihrer persönlichen, beruflichen und politischen Entwicklung.

 

Don Bosco Club Köln:

Matthias Marienfeld

Kontakt siehe unten

Schlagworte:
Asyl, Jugendliche/-r, Projekt, Bildung, Soziale Benachteiligung, Antirassismus, Rechtsextremismus, Gewalt, Jugendpolitik, Kultur

Projektträger: Don Bosco Club Köln

Adresse:
Tiefentalstr. 38
Telefon: 0221 6470855
Telefax: 03726 701160
E-Mail: don-bosco-club@DontReadMenetcologne.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Kooperationspartner:

Don Bosco Club Köln

Don Bosco Jugendhaus Falkenau

Gustav-Stresemann-Institut e.V., Bonn

Medienzentrum Rheinland

Bundeszentrale für politische Bildung (BpB)

 

Info-Pool