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Bundesweites Modellprojekt 2015 - 2018 zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt in Institutionen

Das Modellprojekt verfolgt das Ziel, Mädchen und Jungen mit Behinderung nachhaltig vor (sexualisierter) Gewalt in Institutionen zu schützen.

Strukturebene: Bund

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Andere Aufgaben
  • Hilfen zur Erziehung

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Am 22.06.2015 eröffnete der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Ralf Kleindiek gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele und dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig das neue Modellprojekt.

Ziele des Projekts:

  • Verbesserung des Schutzes von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor (sexualisierter) Gewalt in Institutionen
  • Entwicklung von „Handlungsempfehlungen zur Implementierung von Kinderschutzkonzepten in (teil-) stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie inklusiven/integrativen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“
  • Zielgruppe: 100 (teil-)stationäre Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie inklusive/integrative Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im gesamten Bundesgebiet

Geplante Maßnahmen:

  • Beratung und Begleitung der 100 (teil-)stationären Einrichtungen bei der Implementierung/ Optimierung von Kinderschutzstrukturen (z.B. sexualpädagogischer Konzepte, Präventionskonzepte, Beschwerdeverfahren oder Handlungsplänen zum Vorgehen bei vermuteten oder erwiesenen Fällen sexualisierter Gewalt)
  • Beratung und Fortbildung der Einrichtungsleitungen und MitarbeiterInnen zum Thema Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt
  • Durchführung des Präventionsprogrammes „STARK mit SAM“ der Universität zu Köln zum Schutz vor sexualisierter Gewalt für die betreuten Mädchen und Jungen
  • Schulung von MitarbeiterInnen der Einrichtungen, um das Präventionsprogramm selbstständig in ihrer Einrichtung durchzuführen

Laufzeit: Januar 2015 bis Dezember 2018

Schlagworte:
Behindertenhilfe, Eingliederungshilfe, Gewalt, Gewalt gegen Kinder, Inklusion, Kinderschutz, Selbstbestimmung, Sexualpädagogik, Sexuelle Gewalt, Sexueller Missbrauch

Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V.

Adresse:
Sternstr. 9 - 11
40479 Düsseldorf
Telefon: 02114976800
Telefax: 021149768020
E-Mail: info@DontReadMedgfpi.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: http://www.dgfpi.de

Kooperationspartner:

Universität zu Köln, Zentrum für Diagnostik und Förderung (ZeDiF) der Humanwissenschaftlichen Fakultät

Deutschlandweit 10 kooperierende Fachstellen mit den Arbeitsschwerpunkten Sexualisierte Gewalt und Behindertenhilfe

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