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AIDD: Angekommen in Duisburg und Dortmund! Roma-Jugendliche

Unser Projekt findet in ausgewählten Stadtteilen der Städte Dortmund und Duisburg statt, in denen ein starker Zuzug von Roma zu verzeichnen ist. In diesen Stadtteilen fehlen Zugänge zu Arbeit, Bildung, Wohnen und Gesundheit und sie besitzen einen überproportional hohen Migrationsbevölkerungsanteil. Da insbesondere auch sehr viele türkische Jugendliche in den betroffenen Stadtteilen leben, arbeiten wir eng mit den alevitischen Gemeinden in Dortmund und Duisburg zusammen.

Strukturebene: Nordrhein-Westfalen

Handlungsfeld:

  • Kinder- und Jugendarbeit

Kurzbeschreibung / Projektziele:

Unser Projekt richtet sich an alle Jugendlichen in den benannten Stadtteilen, wobei wir den besonderen Fokus auf deutsche, türkische und Roma-Jugendliche legen.

Im Mittelpunkt stehen dabei Roma-Jugendliche, rumänische und bulgarische Jungen und Mädchen aus ländlichen oder armen Verhältnissen. Bei ihnen herrscht eine deutlich sichtbare Armut und Unterversorgung vor. Sie leiden unter einem offen sichtbaren Rassismus und einer Stigmatisierung als "Zigeuner".

Um Konflikten unter den Jugendlichen und einer Diskriminierung von Roma-Jugendlichen zu begegnen und um alle hier lebenden Jugendlichen zu fördern und zu stärken, bieten wir verschiedene Formate an.

In der direkten Arbeit mit den Jugendlichen bestehen diese im Wesentlichen aus:

  • Peer-to-Peer-Arbeit: Engagierte Jugendliche aus verschiedenen Jugendgruppen erhalten die Möglichkeit, kleine Mini-Projekte in eigener Regie durchzuführen, die Toleranz fördern, Verständnis wecken, Rassismus und Diskriminierung unter den Jugendlichen abbauen
  • Teilnahme am Internationalen Jugendaustausch
  • Outdoor-Veranstaltungen mit eingebetteten Schulungen/Seminaren/Antigewalt/Antirassismus-Trainings
  • Aufbau einer von Jugendlichen betriebenen Medien-/Öffentlichkeitsarbeit, die für Toleranz wirbt und sich gegen Rassismus wendet (Filme, Fotos, Ausstellungen, Theater, Musik...). Die Jugendlichen arbeiten mit Hilfestellung eigenständig.
  • Musikworkshops mit Roma- und türkischen Jugendlichen mit einer jährlichen großen Abschlussveranstaltung.

 

Hauptziele

Das Hauptziel ist, durch verschiedene Maßnahmen in ausgewählten Stadtteilen von Dortmund und Duisburg die Benachteiligungen von Roma-Jugendlichen abzubauen und ihre Integration zu fördern.

Im Einzelnen geht es um:

  • Abbau von Rassismus und Diskriminierung
  • Roma-Jugendliche unterliegen Diskriminierungen, Stigmatisierung und Rassismus. Dies geht von allen Bevölkerungsschichten aus, auch von türkischen Jugendlichen. Durch Information, Aufklärung und gemeinsame Aktivitäten von verschiedenen Jugendgruppen im Stadtteil werden diese Haltungen und Handlungen abgebaut.
  • Abbau von Gewalt

Schlagworte:
Antidiskriminierung, Aufklärung, Freizeit, Sinti und Roma, Antiziganismus, Antirassismus, Nordrhein-Westfalen

Projektträger: Verband für Interkulturelle Arbeit - VIA e.V.

Adresse:
Am Buchenbaum 21
Telefon: 0203-728 4282
E-Mail: via@DontReadMevia-bund.de

Adresse als Kontakt (.vcf-Datei) speichern

Internetadresse: http://www.via-bund.de/

Kooperationspartner:

Die Alevitische Gemeinde Dortmund e.V., Der Kulturbunker Bruckhausen,Regionalzentrum Süd , Die Falken in Duisburg, Verband deutscher Sinti und Roma in NRW

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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