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Sozialpolitik / Jugendsozialarbeit

Zukunftstag in Brandenburg: Berufs- und Studienorientierung für Mädchen und Jungen

Sieben multikulturelle Jugendliche zeigen sich freundschaftlich
Bild: © Monkey Business - Fotolia.com

Am 27. April 2017 ist es wieder soweit: Dann öffnen Unternehmen, Hochschulen, Behörden, Krankenhäuser und andere Einrichtungen ihre Türen zum Zukunftstag für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10. An diesem Tag können Mädchen und Jungen Berufe kennenlernen, sich ausprobieren und Erfahrungen für ihre Berufswahl sammeln. Und Betriebe können beim Nachwuchs für sich werben.

558 Betriebe, Institutionen und Einrichtungen bieten auf der Internetplattform  www.zukunftstagbrandenburg.de derzeit mehr als 8.000 Zukunftstag-Plätze an, so viele wie noch nie.

Die Landesregierung ist mit insgesamt 45 Plätzen dabei: Jugendliche können im Innen- und im Finanzministerium, im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport sowie in der Potsdamer Staatskanzlei einen Tag lang mitarbeiten.

Rund 4.700 Schülerinnen und Schüler haben sich schon für den Zukunftstag angemeldet, aktuell stehen noch 3.360 freie Plätze zur Verfügung, darunter in Cottbus (545), Oder-Spree (309), Brandenburg a.d.H. (279) und Teltow-Fläming (228). Alle freien Plätze sind im Internet auf der Aktionslandkarte des Zukunftstages zu finden, dort erfolgt auch die  Anmeldung für den Zukunftstag.

Aktionslandkarte des Zukunftstages

Bildungsminister Günter Baaske und Arbeitsministerin Diana Golze rufen alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 dazu auf, sich rege am Zukunftstag zu beteiligen. Minister Baaske: "Am Zukunftstag können sich die Jungen auch in sozialen und die Mädchen auch in technischen Berufen ausprobieren." Ministerin Golze: "Der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist groß. Es ist gut, dass die Betriebe den Zukunftstag dazu nutzen, um ihre Nachwuchskräfte  zu gewinnen."

Das Spektrum an Praktikums-Angeboten ist groß. Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung und Handel, Gesundheitswirtschaft, Kunststoffe-Chemie, Metall-Elektro, Ernährungswirtschaft, Energie, Optik, Medien und Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehr, Mobilität und Logistik sowie Tourismus sind dabei, aber auch die Filmuniversität Babelsberg, Fachhochschule Potsdam, Universität Potsdam, Technische Hochschule Wildau, Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie die Brandenburgisch-Technische Universität Cottbus. Praktikumsplätze gibt es auch in den Inspektionen der Bundespolizei, zahlreichen Einrichtungen für Pflegeberufe, Kindertagesstätten (Kitas) und großen Unternehmen wie ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt.

Weitere Informationen

Der Zukunftstag wird mit 53.200 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und vom Bildungsministerium betreut. Der Brandenburger Zukunftstag findet jährlich parallel zum bundesweiten Girls’ und Boys’ day statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich im Land Brandenburg fast 5.500 Jugendliche  am Zukunftstag.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg vom 07.04.2017