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Sozialpolitik / Migration

Stadtteilbezogene Familienarbeit: Broschüre stellt beispielhafte Bremer Integrationsprojekte vor

Eine Frau mit Kopftuch hält ihre beiden Kinder an der Hand und möchte über eine Straße gehen.
Bild: jnylee - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Integration – dieser Schlüsselbegriff der Zuwanderungsgesellschaft bleibt oft etwas abstrakt. Wie Integration in den Quartieren konkret umgesetzt wird, zeigt daher sehr anschaulich eine Broschüre, die die Bremer Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport herausgebracht hat. Die Broschüre stellt eine Reihe von Praxisbeispielen vor, die seit 2016 aus dem Integrationsbudget des Senats im Rahmen der Stadtteilbezogenen Familienarbeit gefördert worden sind.

„Integration kann nur vor Ort gelingen“, sagte Senatorin Stahmann. „Hier leben die Menschen, hier begegnen sie sich, hier spielt sich ihr Alltag ab, hier werden gesellschaftliche Grundwerte, Regeln, Gesetze und Gepflogenheiten vermittelt.“ Nur in der unmittelbaren Begegnung gelinge das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion. „Der lebendige Austausch in den Quartieren ist wichtig, er muss gepflegt und stetig intensiviert werden. So lassen sich Vorurteile auf beiden Seiten abbauen und gegenseitiges Verständnis entwickeln.“ Intoleranz und Ausgrenzung hätten dann kaum Chancen.

Im laufenden Jahr stehen aus diesem Budget 70.000 Euro für Stadtteilbezogene Familienarbeit zur Verfügung, im Jahr 2016 waren es 60.000 Euro.

Integration durch Familienbildung

In der Broschüre „Integration durch Familienbildung – Praxisbeispiele“ wird gelingende Integrationsarbeit vorgestellt. Vom organisierten Kochen und Feiern über Ausflüge und Gruppenangebote bis hin zu gemeinsamen künstlerischen Projekten wie ein Bildhauerprojekt oder das „einZIGart_ich-Buch“, in dem geflüchtete Frauen in der Vahr ihr eigenes Leben reflektiert haben. Vorgestellt werden daneben unter anderem die Elternlotsen im Haus der Familie in Walle und Gesprächskreise für arabische und afrikanische Frauen in Tenever und Huchting.

Die Broschüre enthält zudem Kontaktdaten von Trägern und Einrichtungen, deren Projekte aus dem Budget „Stadtteilbezogene Familienarbeit“ gefördert worden sind.

Download der Broschüre

Die Broschüre (PDF, 2,6 MB) steht zum Download bereit. Weitere Informationen stehen auf den Seiten der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport zur Verfügung.

Die Broschüre kann auch als Printversion bezogen werden bei:

Der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, Abteilung Junge Menschen und Familie, Referat Familienförderung, Bahnhofsstraße 28-31, 28195 Bremen. Ansprechpartnerin ist Petra Borgmann-Görtz (Tel. 0421/ 361 15777, E-Mail: Petra.Borgmann-Goertz@DontReadMesoziales.bremen.de).

Quelle: Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport des Landes Bremen vom 18.05.2018

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