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Sachsen-Anhalt beschließt eine Internationalisierungs- und Europastrategie

Zur verstärkten Einbindung des Landes in europäische und internationale Prozesse hat die Landesregierung eine „Internationalisierungs- und Europastrategie für Sachsen-Anhalt“ beschlossen.

De Landesregierung beschloss in ihrer Sitzung am 10.01.2012 eine „Internationalisierungs- und Europastrategie für Sachsen-Anhalt“, mit der die Einbindung des Landes in europäische und internationale Prozesse und Netzwerke in allen Bereichen verstärkt werden soll. Auf die Erarbeitung einer solchen Strategie hatten sich CDU und SPD in ihrer Koalitionsvereinbarung geeinigt.

Europaminister Rainer Robra erklärte: "Im Zeitalter der europäischen Integration und der Globalisierung muss auch ein kleines Land wie Sachsen-Anhalt seine Interessen international vertreten. Landespolitik kann nur erfolgreich sein, wenn in allen Bereichen europäisch und international gedacht wird. Insofern ist die Wahrnehmung der europäischen und internationalen Bezüge längst zu einer Pflichtaufgabe der Verwaltung geworden. Damit dies auch in der Praxis zunehmend  besser gelingt, hat sich die Landesregierung für die Legislaturperiode ressortübergreifende Schwerpunkte und bereichsspezifische Ziele gesetzt. Über die zu ergreifenden konkreten Maßnahmen werden wir den Landtag mit einem jährlichen ‚Europabericht’ unterrichten."
Unter anderem sieht die Internationalisierungs- und Europastrategie vor, die Beziehungen zu den Partnerregionen Masowien (Polen) und Centre (Frankreich) sowie zu weiteren Kooperationsregionen - z. B. Valencia (Spanien) - weiter zu intensivieren, die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der Unternehmen des Landes zu stärken sowie nichtstaatliche Akteure, die wichtige Beiträge zur Internationalisierung Sachsen-Anhalts leisten, zu unterstützen.

Im Bereich "Lebenslanges Lernen" betont das Papier: "Die allgemeine und berufliche Bildung spielt eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der
in der Europa 2020-Strategie gesetzten Ziele...Vor diesem Hintergrund besteht eine der Daueraufgaben in der Entwicklung von interkultureller, Europa- und Fremdsprachenkompetenz in allen Phasen des Prozesses
des lebenslangen Lernens".

Die Landesregierung bekennt sich außerdem explizit zum Wert der Beteiligung vor allem benachteiligter und nicht-organisierter Jugendlicher am Strukturierten Dialog und "...will diese Form der Beteiligung vorbildhaft umsetzen."
Grundsätzlich sollen alle Förderprogramme der Europäischen Union noch stärker als bisher genutzt werden.

Sie können das Papier auf den Seiten von JUGEND für Europa herunterladen.

Quelle: Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt - Pressemitteilung Nr.: 004/2012 zitiert nach JUGEND für Europa
 

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