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Forderung

Präventionsketten als verbindliches Instrument kommunaler Armutsprävention in allen Kommunen

Ein Papierschnitt zeigt mehrere Männer und Frauen, die sich an den Händen halten und eine Menschenkette bilden.
Bild: © Les Cunliffe - Fotolia.com

Die Landeskoordinierungsstelle des Programms „Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ fordert die strategisch-strukturelle Verankerung von Präventionsketten als verbindliches Instrument kommunaler Armutsprävention in allen Kommunen. Sie hat ein Papier mit sieben zentrale Forderungen an Verwaltungsspitzen sowie Kommunal-, Landes- und Bundespolitik veröffentlicht.

Ziel ist es, das Konzept Präventionsketten zu einem integralen Bestandteil im Handeln von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gegen Kinderarmut zu entwickeln. Präventionsketten leisten einen entscheidenden Beitrag zur Vermeidung von Armutsfolgen bei Kindern. Sie unterstützen die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und fördern das Aufwachsen in Wohlergehen für alle Kinder. Sie sind für eine wirksame kommunale Armutsprävention unverzichtbar.

Das Papier fasst zentrale Gelingensbedingungen zusammen, die aus der praktischen Erfahrung im Aufbau von Präventionsketten des Programms „Präventionsketten Niedersachsen – Gesund aufwachsen für alle Kinder!“ und der Diskussion mit kommunalen Entscheidungsträger/-innen entstanden sind.

Sieben zentrale Forderungen

In sieben Positionen werden die Punkte genannt, die zur strategisch-strukturellen Verankerungen von Präventionsketten als verbindliches Instrument kommunaler Armutsprävention in allen Kommunen unverzichtbar sind:

Die Verankerung von Präventionsketten braucht…

  1. …einen Paradigmenwechsel in Politik & Verwaltung, der die Belange aller Kinder und Familien in den Mittelpunkt rückt und Prävention als kommunale Pflichtaufgabe versteht!
  2. …ein mittel- bis langfristig ausgerichtetes Prozessverständnis sowie einen verbindlichen Ressourceneinsatz!
  3. …eine verlässliche, regelhafte Finanzierung und größere Handlungsspielräume!
  4. …realistische Ziele und die kritische Auseinandersetzung mit erreichten Wirkungen!
  5. …Willen, Zeit und Raum zum Dialog sowie Diskurs auf allen Ebenen!
  6. …verlässliche Prozessbegleitung und kontinuierliche Qualifizierung!
  7. …eine strategisch-konzeptionelle Unterstützung von Bundes- und Landesebene!

Weitere Informationen

Jeden Dienstag wird eine der sieben Positionen auf der Programmwebsite und dem Twitter-Account @LVGundAFS in den Mittelpunkt gestellt.

Das Positionspapier „Präventionsketten verankern“ (PDF: 313 KB) kann auf der Projektwebsite heruntergeladen werden.

Quelle: Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. / Landeskoordinierungsstelle Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder!

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