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NRW: Zahl der Studienanfänger geht nach doppeltem Abiturjahrgang zurück

lernende Studenten
Bild: © Andres Rodriguez - Fotolia.com

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat gemeinsam mit Vertretern der beiden Landesrektorenkonferenzen der Universitäten und Fachhochschulen erste Schätzzahlen aus den Hochschulen zu den Studienanfängerinnen und Studienanfängern in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.

"Wie erwartet ist nach dem Rekordhoch durch den doppelten Abiturjahrgang im Wintersemester 2013/14 die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger gesunken – und zwar von 111.000 im Wintersemester 2013/14 auf 106.000 im Wintersemester 2014/15", sagte Ministerin Svenja Schulze. Das sind rund 5.000 Erstsemester weniger und entspricht einem Rückgang von rund 4 Prozent.

Laut Angaben der Hochschulen liegt die Zahl der Studierenden bei etwa 700.000. Dies sind fast 14.000 Studierende mehr als im Wintersemester 2013/14 und entspricht einem Anstieg um 2 Prozent. Dazu sagte die Ministerin: "Sowohl der Anstieg der Gesamtstudierendenzahlen als auch die sinkenden Neueinschreibungen sind unter anderem Effekte des doppelten Abiturjahrgangs. Darauf hatten sich die Hochschulen bereits frühzeitig erfolgreich und vorbildlich eingestellt."

Frau Prof. Dr. Ursula Gather, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, erklärte: "Die aktuellen Zahlen sind ein Beweis für die Attraktivität der NRW-Hochschulen. Wir freuen uns über den großen Zuspruch und wünschen allen Studierenden einen guten Studienstart und viel Erfolg. Gleichzeitig werden wir in Zeiten hoher Studierendenzahlen alles tun, um ihnen ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen."

Herr Prof. Dr. Martin Sternberg, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen sagte zu den aktuellen Zahlen: "Es ist gut, dass sich in unserer komplexer werdenden Welt immer mehr Menschen für ein Studium entscheiden. Jeder der 106.000 neuen Studentinnen und Studenten in Nordrhein-Westfalen stellt für die Hochschulen eine Bereicherung und Herausforderung dar, auf die wir uns freuen."

Mehr Informationen zu der Entwicklung der jüngsten Studierendenzahlen in Nordrhein-Westfalen unter: www.wissenschaft.nrw.de

Quelle: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen vom 07.10.2014

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