Sie sind hier: Startseite  Politik  Sozialpolitik

Sozialpolitik

Nordrhein-Westfalen braucht in diesem Jahr dringend zusätzliche Ausbildungsplätze

Bewerbungsgespräch wird in Kalender getragen
Bild: © Kay Boysen- Fotolia.com

Mit 260.000 Schulabgängerinnen und Schulabgängern hat die Zahl junger Menschen auf der Suche nach einem beruflichen Anschluss in diesem Jahr einen Höchstwert erreicht. Die nordrhein-westfälische Landesregierung appelliert an alle Unternehmen im Land, kurzfristig zusätzliche Ausbildungsplätze bereitzustellen.

Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die Jugend ist unsere Zukunft. Junge Menschen haben es verdient, dass wir ihnen eine faire Chance auf eine erfolgreiche berufliche Entwicklung geben. Wir sollten alles daran setzen, jungen Menschen einen Start ins Berufsleben ohne Warteschleifen zu ermöglichen.“ Arbeitsminister Guntram Schneider rät Betrieben zu Weitsicht: „Von einer guten Berufsausbildung profitieren auch die Unternehmen. Die Schulabgängerinnen und Schulabgänger von heute sind die Fachkräfte von morgen.“

Im Jahr 2020 werden voraussichtlich rund einhunderttausend junge Menschen weniger als heute die Schulen verlassen. „Die Wirtschaft ist gut beraten, so früh wie möglich ihren Fachkräftebedarf zu sichern. Die Potenziale im Land auszuschöpfen, ist unsere gemeinsame gesellschaftliche Verantwortung“, sagte Arbeitsminister Schneider. Zusammen mit den Partnern im Ausbildungskonsens – den Wirtschaftsverbänden, Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern, Gewerkschaften, Kommunen und Arbeitsagenturen - richtet die Landesregierung einen Aufruf zur „Ausbildung 2013“ an die Betriebe.

Mit 260.000 Schulabgängerinnen und Schulabgängern hat die Zahl junger Menschen auf der Suche nach einem beruflichen Anschluss in diesem Jahr einen Höchstwert erreicht. Gleichzeitig ist die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze rückläufig. „Die Absolventinnen und Absolventen unserer Schulen haben vielfältige Potentiale, die sie in ihre Ausbildung einbringen und weiter entfalten können. Lassen Sie sich bei der Auswahl nicht nur von Zeugnisnoten leiten“, appellieren Minister Schneider und Ministerin Löhrmann, allen Schülerinnen und Schülern eine Chance zu geben.

Weitere Informationen: www.ausbildung2013.nrw.de

Quelle: Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen vom 31.07.2013