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Sozialpolitik

Neue Erstattungsrichtlinie für Mehrgenerationenhäuser in Bayern

Bayerns Sozialministerin Haderthauer fordert, Mehrgenerationenhäuser nachhaltig zu sichern.

"Ein starkes Band zwischen den Generationen wird in Zeiten des demografischen Wandels immer wichtiger. Mehrgenerationenhäuser spielen hier eine entscheidende Rolle, denn sie stellen den Gedanken des Miteinanders der Generationen in den Mittelpunkt. Deswegen liegt mir der dauerhafte Erhalt der Mehrgenerationenhäuser in Bayern sehr am Herzen. Wir unterstützen die Städte und Gemeinden daher bei der nachhaltigen Sicherung der Häuser. So haben wir uns erfolgreich beim Bund dafür eingesetzt, dass dieser seine Förderung für die Mehrgenerationenhäuser fortsetzt. Daneben greifen wir den Kommunen zusätzlich mit Landesmitteln unter die Arme, damit diese nachhaltige Finanzierungskonzepte entwickeln und umsetzen. Hierfür stellen wir in den Jahren 2012 bis 2014 pro Jahr 265.000 Euro zur Verfügung. Kommunen, die finanzschwach sind oder vor besonderen demografischen Herausforderungen stehen, erhalten pro Jahr 5.000 Euro an Unterstützung, wenn sie sich mit mindestens 10.000 Euro an der Finanzierung eines Mehrgenerationenhauses beteiligen, das vom Bund im Rahmen des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser II gefördert wird", so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer heute in München anlässlich der Bekanntgabe der Erstattungsrichtlinie Mehrgenerationenhäuser in Bayern.

Zudem kündigte Haderthauer an, Kommunen und Träger auch darüber hinaus bei der nachhaltigen Sicherung der Mehrgenerationenhäuser zu unterstützen. "Ich plane, eine Stiftungsinitiative ins Leben zu rufen. Denn nur wenn wir die Mehrgenerationenhäuser heute auf solide Füße stellen, können wir sie und ihre wichtige generationenübergreifende Arbeit in den Kommunen dauerhaft verwurzeln."

Folgende Mehrgenerationenhaus-Standorte sind von der neuen Richtlinie erfasst: Adelsdorf, Altötting, Ammerndorf, Arnstein, Arnstorf, Bad Griesbach, Bad Kissingen, Bad Königshofen, Bad Rodach, Bad Tölz, Bad Wörishofen, Forchheim, Freilassing, Germering, Grafenau, Grafenwöhr, Großostheim, Haßfurt, Hof, Hollfeld, Kaufbeuren, Kissing, Kitzingen, Königsbrunn, Kronach, Langenfeld, Langquaid, Leipheim, Lindau, Maxhütte-Haidhof, Michelau, Miltenberg, Mitterteich, Mühldorf, Murnau, Neuburg a.d. Donau, Neumarkt, Pleinfeld, Puchheim, Regenstauf, Rehau, Roßhaupten, Röthenbach, Rottach-Egern, Schwabach, Strullendorf, Taufkirchen, Taufkirchen/Vils, Wasserburg a. Inn, Weilheim, Wendelstein, Wertingen, Wunsiedel.

Quelle: PM Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen