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Sozialpolitik / Familienpolitik

Mehrgenerationenhäuser – Kooperation mit Bundesagentur für Arbeit bekräftigt

Drei Schüler sind in ein gemeinsames Gespräch vertieft
Bild: © Christian Schwier - Fotolia.com

Im Bereich der Arbeitsmarktintegration und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf kooperieren Mehrgenerationenhäuser vielfältig mit Jobcentern und lokalen Arbeitsagenturen. Diese Zusammenarbeit soll für weitere vier Jahr fortgesetzt und intensiviert werden.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und Valerie Holsboer, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), haben die enge Zusammenarbeit zwischen den Mehrgenerationenhäusern und der BA bekräftigt. Eine am 30.08.2017 unterzeichnete Kooperationsvereinbarung beider Partner hat das Ziel, die niedrigschwelligen Aktivitäten der Mehrgenerationenhäuser und die Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege auszubauen und zu intensivieren. Die Vereinbarung gilt mindestens für die zunächst geplante vierjährige Laufzeit des am 1. Januar dieses Jahres gestarteten Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus.

Mehrgenerationenhäuser – für die Menschen  

„In den Mehrgenerationenhäusern fühlen sich die Menschen wohl. Hier ist jede und jeder willkommen und wird wertgeschätzt. Dies schafft das nötige Vertrauen, um sich mit seinen Fragen, aber auch Ängsten, die mit einem Berufseinstieg oder einem Wiedereinstieg verbunden sind, zu öffnen und neue Wege zu gehen“, so Bundesministerin Dr. Barley.

Vielfältige und praktische Angebote

Auch Valerie Holsboer ist überzeugt von der Kooperation: „Ob Berufsrückkehrende, Jugendliche in der beruflichen Orientierungsphase oder Menschen, die erst mal die deutsche Sprache erlernen und vertiefen wollen, bevor sie beruflich Fuß fassen können - die Mehrgenerationenhäuser sind eine unkomplizierte und niedrigschwellige Anlaufstelle. Das Angebot in den Häusern ist vielfältig und vor allem praktisch ausgerichtet: Von Sprachkursen über Beratungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer lokalen Arbeitsagenturen und Jobcentern bis hin zur Möglichkeit, die eigenen Interessen und Fähigkeiten im Rahmen eines freiwilligen Engagements zu entdecken und zu vertiefen.“

Hintergrund

Mit der Kooperationsvereinbarung knüpfen das BMFSFJ und die BA an die Vereinbarung aus dem Vorgängerprogramm „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II“ an, die Basis für individuelle Kooperationsvereinbarungen zwischen den einzelnen Mehrgenerationenhäusern und ihren lokalen Arbeitsagenturen und Jobcentern war und eine konstruktive Zusammenarbeit vor Ort beförderte.

Das Bundesprogramm mit seinen bundesweit rund 550 geförderten Mehrgenerationenhäusern eröffnet den Häusern eine neue Flexibilität hinsichtlich der Auswahl der Angebote zur Gestaltung des demografischen Wandels. Sie können nun vor Ort noch gezielter agieren.

Weitere Informationen stehen unter www.mehrgenerationenhaeuser.de zur Verfügung. 

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 30.08.2017

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