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Sozialpolitik

Mecklenburg-Vorpommern: Ausbau der Familiencoaches

Eine Familie beim gemeinsamen Abendessen

Arbeitsministerin Birgit Hesse übergab am 11. Februar einen Fördermittelbescheid für den weiteren Ausbau der Familiencoaches, die von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffene auf ihre Integration in den Arbeitsmarkt vorbereiten und deren familiäre Situation stabilisieren.

Das Institut für Sozialforschung und Berufliche Weiterbildung (ISBW) in Neustrelitz wird künftig Menschen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, gezielt auf ihre Integration in den Arbeitsmarkt vorbereiten.

"Die Familiencoaches haben schon in anderen Regionen des Landes bewiesen, wie gut ihre Arbeit ist und dass der Ansatz, Entwicklungs- und Beschäftigungshemmnisse abzubauen, zielführend ist", sagte Hesse. Familiencoaches haben bei ihrer Arbeit nicht nur die individuelle Situation des von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffenen im Blick. Gleichzeitig wird die familiäre Situation in den Fokus genommen und stabilisiert. Zusätzlich geht es um den Aufbau von Kompetenzen zur Alltagsbewältigung. Denn neben dem Problem der Arbeitslosigkeit spielen häufig auch Überschuldung, Krankheit oder Sucht eine Rolle und erschweren den Wiedereinstieg in das Arbeitsleben.

Das Projekt "Familien am Start" in Neustrelitz soll solche Hemmnisse abbauen und an die erfolgreiche Arbeit ähnlicher Projekte im Land anknüpfen.

Die Fördermittel von rund 58.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bieten für das ISBW die Möglichkeit, zwei Vollzeitstellen für Familiencoaches zu finanzieren.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 11.02.2016

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