Achtung Icon

Relaunch - Am 23. Mai ist es soweit:

Unter der bekannten Adresse finden Sie unser Angebot als „Portal der Kinder- und Jugendhilfe“ – mit vollständig neuem Look.
Daher erfolgt ab dem 29. April ein Redaktionsstopp. Ab diesem Zeitpunkt können Sie von extern keine Inhalte mehr einpflegen.
Ab dem 23. Mai können Sie alle Angebote wieder wie gewohnt nutzen.

Sie sind hier: Startseite  Politik  Sozialpolitik

Sozialpolitik / Bildungspolitik

Landesprogramm „Türöffner: Zukunft Beruf“ hilft Jugendlichen zwischen Ausbildung und Beruf

Drei Auszubildende lernen etwas und werden vom Ausbilder dabei unterstützt
Bild: © goodluz - Fotolia.com

Vermeiden, dass Jugendliche ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen und ihre Ausbildungsfähigkeit stärken, das sind die wichtigsten Ziele des landesweiten Projekts. In Brandenburg haben sich zum Auftakt der Arbeit der 14 neu gegründeten Koordinierungsstellen rund 80 Akteure rund um das Thema „Übergang Schule – Beruf“ bei der Veranstaltung „Übergänge gestalten – Kompetenzen stärken“ getroffen.

Bildungsminister Günter Baaske: „Noch immer brechen zu viele Jugendliche ihre Ausbildung vorzeitig ab. Manche haben keinen Schulabschluss, andere noch keinen Ausbildungsplatz. Lotsen an den OSZ wollen diese Jugendlichen fit für die Ausbildung machen, ihre sozialen Kompetenzen stärken und sie zu Unterstützungsangeboten in ihrer Region lotsen, damit sie ohne Umwege und Zeitverluste die passende Hilfe für ihre Probleme finden können.“

Zielgruppe des landesweiten Programms „Türöffner: Zukunft Beruf“ sind Auszubildende im schulischen Teil der Ausbildung und berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Ausbildungsplatz (unter 18-jährige, teils ohne Schulabschluss), darunter auch junge Geflüchtete.

Die lokalen Koordinierungsstellen an den Oberstufenzentren (OSZ) haben die Aufgabe:

  • OSZ-Projekte zur Stärkung der sozialen und personalen Kompetenzen und Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen zu initiieren
  • und mehr Transparenz über Angebote am Übergang Schule-Beruf zu schaffen sowie eine Lotsenfunktion zu passenden Bildungs- und Beratungsangeboten zu übernehmen.

Das Management vor Ort soll einen erfolgreichen Übergang von der Schule in den Beruf ermöglichen und Stolpersteine ausräumen helfen, um:

  • kurzfristig Jugendliche (und ggf. ihre Eltern), die mit der Angebots- bzw. Informationsvielfalt in der Region überfordert sind, unkompliziert an die richtigen Stellen bzw. richtigen Ansprechpartner zu lotsen,
  • Übergangszeiten für Jugendliche mit Startschwierigkeiten in die betriebliche Ausbildung zu verkürzen,
  • mittelfristig Schulen und Betriebe in ihrem Engagement zu unterstützen,
  • langfristig Abbrüche von Ausbildungen zu reduzieren und Jugendlichen einen erfolgreichen Berufsabschluss zu ermöglichen.

Das Landesprogramm „Türöffner: Zukunft Beruf“ wird vom Europäischen Sozialfonds (13,36 Millionen Euro) und dem Land Brandenburg (3,34 Millionen Euro) gefördert.

Quelle: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport vom 14.09.2017 

Info-Pool