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Sozialpolitik

Landesfamilienkonferenz in Rostock - Umgang mit Geld in Familien

Im Mittelpunkt der XIII. Landesfamilienkonferenz, die morgen in Rostock stattfindet, steht das Thema "Präventiv-wirtschaftlicher Umgang mit Geld - Was können WIR für Familien tun?". Die etwa 80 Teilnehmer wollen auf Einladung des Sozialministeriums erörtern, wie Familien in prekären Lebenssituationen geholfen werden kann.

"Präventiv-wirtschaftliche Aufklärungs- und Bildungsarbeit hilft, die Verantwortung im Umgang mit Geld zu entwickeln und den Wert des Geldes schätzen zu lernen", sagt Sozialstaatssekretär Nikolaus Voss, der die Landesfamilienkonferenz mit einem Grußwort eröffnen wird. Es gehe darum, Selbstkompetenzen zu stärken, damit Familien ihre wirtschaftliche und soziale Situation in Eigenregie festigen können.

Die Notwendigkeit präventiver Arbeit belegen folgende Zahlen: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der überschuldeten Familien weiter angestiegen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Schuldnerberater geht für das Jahr 2009 von einer Überschuldungsquote von 18,4 % für Mecklenburg-Vorpommern aus. Bei einem Viertel der Fälle sind die Ursachen unreflektiertes Konsumverhalten, fehlende finanzielle Allgemeinbildung und unwirtschaftliche Haushaltsführung.

Aufklärung und Bildung zur Verbesserung der Finanzkompetenz der Familien stehen im Fokus der Tagung, an der z. B. Mitarbeiter von Familienzentren und -bildungsstätten, Beratungsstellen, Mehrgenerationenhäusern und den lokalen Bündnissen für Familien teilnehmen. Nach verschiedenen Experten-Vorträgen werden die Teilnehmer in Arbeitsgruppen der Frage nachgehen, wie präventiv-wirtschaftliche Beratungs- und Bildungsangebote gezielt genutzt und erweitert werden können.

Herausgeber: Ministerium für Soziales und Gesundheit des Landes Mecklenburg-Vorpommern

 

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