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Sozialpolitik

Jugendliche in MV haben gutes Angebot an Ausbildungsplätzen

Eine Gruppe Studierender unterschiedlicher Hautfarbe
Bild: © Robert Kneschke - Fotolia

Arbeitsministerin Birgit Hesse hat Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert, sich über die zahlreichen Angebote auf dem Ausbildungsmarkt zu informieren

"Es muss niemand mehr das Land verlassen und sein Glück in ein paar hundert Kilometer Entfernung suchen, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Wir haben im Moment mehr freie Ausbildungsplätze als Bewerber. Das ist eine Chance, die Ihr nutzen solltet", sagte die Ministerin am Montag auf einer Veranstaltung der Deutschlandstiftung Integration in Rostock.

Die Ministerin ermunterte die anwesenden Schülerinnen und Schüler, sich durch Praktika, Fachtage und Unternehmensbesuche ein umfassendes Bild von verschieden Berufen und Firmen zu machen. "Sprecht auch Eure Lehrer oder Schulsozialarbeiter an. Auch sie können gute Tipps und Hinweise bei der Berufswahl geben", wandte sich Hesse an die Jugendlichen.

Die Arbeitsministerin ging dabei auch auf die Probleme von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein, eine passende Ausbildung zu finden. Dabei, so Hesse, seien auch die Unternehmen gefragt, denn sie profitierten von Auszubildenden, die Erfahrungen aus einem anderen Kulturkreis mitbrächten. "Die Wirtschaft ist im Zuge der Globalisierung auf das Potenzial von Menschen mit Migrationshintergrund angewiesen. Mehrsprachigkeit wird in vielen Sparten vorausgesetzt und interkulturelles Wissen birgt viele Chancen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber", so Hesse.

Die Ministerin machte deutlich, dass eine gute Berufsausbildung der Schlüssel für den Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben ist. "Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund ist das auch der entscheidende Schritt zu einer gelungenen Integration in unsere Gesellschaft."

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommen vom 03.11.2014

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