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Sozialpolitik / Familienpolitik

Insgesamt rund 83.000 Anträge: Erste Familien erhalten Baukindergeld

Auf einer Schiefertafel mit einer Zeichnung von einem Haus und Kindern liegt Geld. Das Bild symbolisiert Baukindergeld.
Bild: © Steidi - fotolia.com

Seit Programmbeginn am 18. September 2018 haben rund 83.000 Familien das Baukindergeld beantragt. Ende März lief auch die zweite Programmphase an, bei der die Antragsteller ihre Unterlagen im Zuschussportal der KfW hochladen können. Nach einer zügigen Prüfung beginnt die KfW anschließend mit der Auszahlung des Zuschusses. Inzwischen haben rund 4.200 Familien ihre erste Baukindergeldrate erhalten.

Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer: „Das Baukindergeld ist eine Erfolgsgeschichte, von der inzwischen über 140.000 Kinder profitieren. Egal ob Neubau oder Bestand - mit der Förderung unterstützen wir Familien auf dem Weg in die eigenen vier Wände und stärken die Wohneigentumsbildung. Das ist eines meiner Kernanliegen als Bundesinnenminister.“

Die meisten Anträge für das Baukindergeld stellten Familien aus Nordrhein-Westfalen (18.264), Baden-Württemberg (11.039), Bayern (10.453) und Niedersachsen (10.339). Bisher sind insgesamt rund 1,7 Mrd. Euro an Fördermitteln für das Baukindergeld gebunden.

Mit dem Baukindergeld fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den erstmaligen Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern. Der jährliche Zuschuss beträgt pro Familie 1.200 Euro je Kind und wird zehn Jahre lang gezahlt. Eine Familie mit einem Kind wird damit über 10 Jahre mit insgesamt 12.000 Euro gefördert, eine Familie mit zwei Kindern mit 24.000 Euro. Die Förderung richtet sich an Familien, die zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 ihren Kaufvertrag unterzeichnet bzw. die Baugenehmigung erhalten haben. Die Anträge müssen bei der KfW spätestens drei Monate nach Einzug in die geförderte Immobilie gestellt werden. Weitere Informationen zum Baukindergeld stellt die KfW unter www.kfw.de/424 zur Verfügung.

Quelle: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vom 03.04.2019