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Sozialpolitik / Migration

#IchDuWirNRW: Nordrhein-Westfalen wirbt für Integration und Zusammenhalt

Bild: © MKFFi NRW Screenshot der Kampagnen-Webseite #IchDuWirNRW

Vorbilder machen Mut, sich für Teilhabe einzusetzen: Nordrhein-Westfalen ist seit über 60 Jahren Einwanderungsland. Mehr als jeder Vierte der rund 18 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen hat ausländische Wurzeln. Die Landesregierung zeigt mit ihrer Kampagne #IchDuWirNRW, die im Internet und landesweit auf 1.600 Plakaten zu sehen ist, gelebte Vielfalt.

Integrationsminister Joachim Stamp stellte die Kampagne am 5. November gemeinsam mit Integrationsstaatssekretärin Serap Güler in Düsseldorf vor. „In Zeiten, in denen Fake News und rechter Populismus den öffentlichen Diskurs mitbestimmen, wollen wir ein positives Zeichen setzen. Integration bereichert unsere Gesellschaft. Mit #IchDuWirNRW drücken wir genau das aus. Gesellschaftliche Vielfalt macht uns stark“, sagte der Minister.

Einsatz gegen gesellschaftliche Vorurteile

#IchDuWirNRW konzentriert sich dabei auf die Schwerpunkte Vorbilder, Einbürgerung, Wertedialog und den öffentlichen Dienst als Ausbildungs- und Arbeitgeber für Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Insgesamt erzählen in diesem Jahr 20 Menschen mit Einwanderungsgeschichte, was sie mit Nordrhein-Westfalen verbindet und wie Integration für sie zum Erfolg wurde.

„Die Kommunikationsberaterin aus Jamaika, der Straßenbahnfahrer aus dem Irak oder der Beamte mit türkischen Wurzeln: Sie sind in unserem Land zu Hause und mit ihrer Biografie Vorbilder für uns alle“, sagte Staatssekretärin Güler. Die Kampagne zeige, dass Integration erfolgreich gelingt. Gleichzeitig wolle die Landesregierung, dass mit der Kampagne #IchDuWirNRW eine Diskussion über gesellschaftliche Chancen und den Wert gesellschaftlicher Vielfalt angestoßen werde, so die Staatssekretärin.

Im kommenden Jahr soll die Kampagne mit weiteren Vorbildern aus unterschiedlichen Herkunftsländern fortgeführt werden.

Weitere Informationen: www.ichduwir.nrw

Quelle: Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 05.12.2018

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