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Sozialpolitik / Familienpolitik

Forderungspapier der AWO NRW zur Situation von Alleinerziehenden

Eine Mutter steht hinter einem Mädchen, das auf einer Schaukel sitzt
Bild: © freemixer - Fotolia.com

In einem aktuellen Positionspapier analysiert die AWO NRW die Situation der Alleinerziehenden, fasst Fakten zu ihrer Lebenswirklichkeit, notwendige Veränderungen sowie Unterstützungsansätze zusammen und stellt Forderungen an Politik und Gesellschaft. Das Papier soll zudem als Orientierung für die weitere Arbeit des Verbandes mit und für Alleinerziehende dienen.

Ohne abgeschlossene Berufsausbildung, abhängig von SGB II-Leistungen ist der Alltag von fast der Hälfte aller Alleinerziehenden und ihren Kindern in Deutschland geprägt von Armut – ohne Aussicht auf spürbare positive Veränderungen in der Zukunft. Insbesondere für die Kinder, die sich schon in Kita und Schule als „abgehängt“ erleben, weil ihnen vieles verwehrt bleibt, was für andere Kinder selbstverständlich ist, hat dies nachhaltige negative Auswirkungen auf ihr Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und die Einstellung zum Leben.

Die AWO NRW hat es sich zum Ziel gesetzt, Alleinerziehende – zu weit über 90 Prozent sind dies Frauen – dabei zu unterstützen, ihre Bedürfnisse anzumelden, um ihr Leben und das ihrer Kinder auf eine dauerhaft trägfähigere und sicherere Basis zu stellen. Alleinerziehende und ihre spezifischen Problemlagen müssen weit mehr als bisher in den Blick von Politikern, Arbeitgebern und anderen relevanten Partnern gerückt werden.

Im aktuellen Positionspapier „Solidarität ist unsere Stärke: Alleinerziehende nicht alleine lassen!“ (PDF, 219 KB) hat die AWO NRW Fakten zur Lebenswirklichkeit Alleinerziehender, dringend notwendige Veränderungen auf verschiedenen Ebenen sowie Unterstützungsansätze zusammengefasst.

Quelle: Landesarbeitsgemeinschaft der Arbeiterwohlfahrt NRW

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