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Sozialpolitik

Sozialministerin Schwesig: Kampf gegen Kinderarmut zeigt Erfolge

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig hat die jüngsten Zahlen zur Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern als gutes Signal aufgenommen. "Wenn die Kinderarmut im Land gesunken ist, dann zeigt das, dass die Maßnahmen der Landesregierung erste Früchte getragen haben", so Schwesig.

Trotz dieser erfreulichen Zahlen sind nach Ansicht der Ministerin weitere Anstrengungen notwendig, um die Kinderarmut in Mecklenburg-Vorpommern und ganz Deutschland zu bekämpfen. "Kinderarmut ist in den meisten Fällen eine Folge von Erwachsenenarmut. Es kann nicht sein, dass Menschen den ganzen Tag arbeiten und zusätzliche auf staatliche Hilfeleistungen angewiesen sind. Wir brauchen dringend einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn. Das würde auch tausenden von Kindern zu Gute kommen", so Schwesig.

In vielen Fällen sind die Kinder von Alleinerziehenden von Armut betroffen. Auch hier, so die Ministerin, ist Mecklenburg-Vorpommern auf einem guten Weg. "Das im Sommer eingeführte Modellprojekt AQuA zeigt deutliche Erfolge. Es gelingt damit, immer mehr allein Erziehende auf den Arbeitsmarkt zu vermitteln."

Von der Kita-Landschaft profitieren die Kinder

"Neben der Bekämpfung der Armut ist es mein Ziel, den Kindern, die Hilfe benötigen, diese auch zu geben. Das kostenfreie Mittagessen in der Kita hilft da und auch das gute Betreuungsangebot in den Kitas und Krippen des Landes. Es war richtig, dass wir mit dem Kindertagesförderungsgesetz den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz von sozial benachteiligten Kindern vorgezogen haben."

Aus einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung geht hervor, dass in Mecklenburg-Vorpommern 28,6 Prozent der Kinder unter drei Jahren von Armut betroffen sind. Das sind 2,6 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2008 ist die Zahl um fast ein Viertel gesunken.

Quelle: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern vom 22.10.2012

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