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Sozialpolitik / Kinderschutz

Sozialminister Guntram Schneider: „Gemeinsam gegen die Kinderarmut!“

„Die Bekämpfung der Kinderarmut ist auch ein besonderes Anliegen der Landesregierung. Es ist in einem reichen Land einfach ein Skandal, wenn jedes vierte Kind in Armut lebt.“ Mit diesen Worten reagierte Nordrhein-Westfalens Sozialminister Guntram Schneider auf die Forderungen der Wohlfahrtsverbände und Gewerkschaften vom 25. Oktober. Mit dem Runden Tisch „Hilfe für Kinder in Not“ will die Landesregierung Kindern aus einkommensschwachen Familien neue Perspektiven eröffnen. „Gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und anderen gesellschaftlichen Organisationen wollen wir neue Wege zur Armutsbekämpfung gehen. So wollen wir bestehende Programme auf den Prüfstand stellen, die Arbeit des Runden Tisches verstetigen und weiterentwickeln und die Bekämpfung der Kinder- und Jugendarmut noch stärker als Querschnittsthema angehen, das alle angeht.“

Das Landessozialministerium - so Schneider weiter - organisiere beispielsweise den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“, mit dessen Hilfe in diesem Schuljahr fast 90.000 Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien in der Ganztagsschule ein Mittagessen bekommen (im Schuljahr 2007/2008 waren es erst 63.800 Kinder und Jugendliche).

Insgesamt - so Minister Schneider - komme es aber darauf an, die Kinderarmut vor allem als Ergebnis der Armut von Eltern zu begreifen. An erster Stelle stehe daher die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit als Armutsverursacher Nummer eins und die Bekämpfung von prekären Arbeitsverhältnissen als zweiter Armutsverursacher. Deshalb sei es für die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unverzichtbar, dass mit der Neuregelung von Hartz IV Kinder eine wirksame Bildungsteilhabe ermöglicht werde. Mit der von der Bundesregierung geplanten Beibehaltung der Kinderregelsätze und der nur minimalen Erhöhung der Regelsätze für Erwachsene dagegen werde das Problem Kinderarmut nur verschärft.

Mehr Informationen:

http://www.jugendhilfeportal.de/wai1/showdbdb.asp?action=view&db=3&c_msgid=DE0010011117

Quelle: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen