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Sozialpolitik

Mecklenburg-Vorpommerns Arbeitsminister begrüßt Chipkarten-Modell

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschafts- und Arbeitsminister Jürgen Seidel hat am Freitag das Bemühen der Bundesregierung, die Bildungschancen und die Teilhabe von Kindern aus Hartz IV-Familien am kulturellen und sportlichen Leben zu verbessern, grundsätzlich begrüßt.

"Entscheidend ist bei allen Überlegungen, dass die geplanten Maßnahmen im Ergebnis den Kindern zu Gute kommen. Deswegen bin ich auch dafür, dass der zu berechnende Unterstützungsbeitrag in Form von Sachleistungen gewährt wird", so Jürgen Seidel. 

Anlass war ein heutiges Treffen der Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer in Berlin, zu dem die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen eingeladen hatte.

Mit der Bildungs-Chipkarte könnten beispielsweise die Nutzung von Sport-, Kultur- oder Ferienangeboten für Kinder realisiert werden. "Gerade der Besuch eines Zoos, eines Museums oder auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein sind Maßnahmen, die für die Entwicklung der Kinder unabdingbar sind. Es ist wichtig, dass Kinder überhaupt die Möglichkeit bekommen, Bildung praktisch und anschaulich zu erleben", sagte Seidel weiter. 

Der Wirtschaftsminister sprach sich darüber hinaus dafür aus, die Chip-Karte in einem Modellprojekt im ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern testen zu lassen. "In einem dünnbesiedelten Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern sind die alltäglichen Lebensbedingungen andere als beispielsweise in einem dicht besiedelten Ballungszentrum. Bei uns im Land spielen beispielsweise auch längere Anfahrts- und Abreisewege zu den Freizeitangeboten eine besondere Rolle."

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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