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Sozialpolitik / Kinder- und Jugendpolitik

DBJR im Dialog über den Generationenvertrag

Hände von klein und groß übereinander
Bild: © Dmitry Naumov - Fotolia.com

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) beteiligt sich am Generationendialog der Rentenkommission der Bundesregierung. Beim Thema Rente und Generationenvertrag läge es nahe, die Generationen einander gegenüber zu stellen. Nicht immer würden sich die Interessen von jungen und älteren Menschen decken. Es sei aber wichtig, das gegenseitiges Verständnis und sinnvolle Kompromisse zu suchen, betont die Interessenvertretung der Jugendverbände in einem Statement.

In einem gemeinsamen Papier mit der BAGSO hat der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) die Sorge beschrieben, dass sich junge Menschen im Alter nicht mehr auf die staatliche Rente verlassen können. Viele ältere Menschen teilen diese Angst heute bereits konkret. Der DBJR sieht es als eine vordringliche Aufgabe, Armut in allen Lebenslagen, insbesondere auch bei Alleinerziehenden und ihren Kindern, zu vermeiden und zu bekämpfen. Ein Aufwachsen, das durch Armut geprägt ist, verschlechtert die Chancen maßgeblich. Ein Leben, das durch Armut geprägt ist, erschwert eine Teilhabe.

Keine schwerwiegenden Differenzen zwischen den Generationen

Beim Thema Rente und Generationenvertrag liegt es nahe, die Generationen einander gegenüber zu stellen. Nicht immer decken sich tatsächlich die Interessen junger Menschen mit denen von Menschen fortgeschrittenen Alters. Aber es ist wichtig, bei unterschiedlichen Interessen das gegenseitiges Verständnis und sinnvolle Kompromisse zu suchen. Der DBJR sieht deswegen keine schwerwiegenden Differenzen zwischen den Generationen. Streitpunkte gibt es eher quer durch die Generationen – zwischen denen mit mehr oder weniger Bildungschancen, zwischen denen mit oder ohne gesichertes Einkommen, zwischen vermögenden und armen Menschen. Es versteht sich von selbst, dass Probleme nicht einseitig zulasten der einen oder anderen Generation gelöst werden können.

DBJR begrüßt den Generationendialog der Rentenkommission

Die Vorstandsmitglieder des DBJR sind sich einig: Der Generationendialog der Rentenkommission ist ein gutes Format. Es muss unbedingt fortgeführt werden, bis gute Ergebnisse vorliegen. Deswegen wurden gemeinsam mit der Rentenkommission erste lösungsorientierte Gedanken ausgetauscht.Zugleich ging es aber auch um eine Analyse der Probleme, die angepackt werden müssen. Für den DBJR beteiligten sich die Vorstandsmitglieder Lisi Maier und Matthias Schröder am Dialog mit der Rentenkommission.

Quelle: Deutscher Bundesjugendring