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Sozialpolitik / Ganztagsbildung

Bund-Länder-Initiative gibt schulischer Talentförderung neue Impulse

Zwei Schülerinnen sitzen auf einer Treppe und schauen gemeinsam in ein Aufgabenheft
Bild: © Rido - fotolia.com

Mit „Leistung macht Schule“, der Anfang 2018 gestarteten Initiative von Bund und Ländern, werden in den kommenden zehn Jahren die schulischen Entwicklungsmöglichkeiten talentierter Kinder und Jugendlicher – unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status – im Regelunterricht gefördert. Das Bundesbildungsministerium und die Länder stellen dafür je zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro bereit.

Potenziale systematisch fördern

Zur Eröffnung der Jahrestagung der Bund-Länder-Initiative „Leistung macht Schule“ (LemaS) zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler betont Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung: „Jeder junge Mensch soll seine Talente optimal entfalten können. Wir wollen die Stärken von Schülerinnen und Schülern früh entdecken und bestmöglich fördern. Bei ‚Leistung macht Schule‘ arbeiten wir mit Wissenschaft und Schulpraxis Hand in Hand, um die Potenziale unserer Schülerinnen und Schüler systematisch zu fördern. Ich freue mich über den hohen persönlichen Einsatz der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der 300 teilnehmenden Schulen innovative Konzepte und Strategien zur Talentförderung entwickeln. Ich will, dass unser Bildungssystem alle Schülerinnen und Schülern – auch leistungsstarke und potenziell besonders leistungsfähige – fördert.“

Maßnahmen der Initiative

Die teilnehmenden Schulen und Wissenschaftler entwickeln gemeinsam eine leistungsförderliche Schulkultur und Unterrichtskonzepte. Sie soll Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Leistungsfähigkeit unterstützen und sich positiv auf die Unterrichtsqualität sowie die Motivation der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler auswirken. Zudem werden Lehrkräfte in ihrer Diagnose- und Didaktik-Kompetenzen geschult und ihre Zusammenarbeit in bundesweiten Schulnetzwerken gefördert.

Hintergrund

Die Tagung fand unter dem Titel „Leistung – Begabung – Schulentwicklung“ vom 19. bis zum 21. September an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe statt. Sie wurde von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und dem KMK-Präsidenten, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, eröffnet. Über 700 Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen, Wissenschaft und Bildungsadministration nahmen teil, darunter insbesondere auch Vertreterinnen und Vertreter der zunächst 300 an „Leistung macht Schule“ beteiligten Schulen und des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zur Begleitung der Schulen geförderten Forschungsverbundes LemaS.

Weitere Informationen zur Initiative finden sich auf der Webseite www.leistung-macht-schule.de

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 19.09.2019

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