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Sozialpolitik

Baden-Württemberg verzeichnet niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland

Baden-Württemberg freut sich über vergleichsweise niedrige Jugendarbeitslosigkeit.

Staatssekretär Ingo Rust "Wir begleiten die Jugendlichen gezielt bei ihrem Übergang ins Berufsleben. Dafür investieren wir jährlich rund 11 Millionen Euro"

"Die Jugendarbeitslosigkeit in Baden-Württemberg lag im Juli diesen Jahres bei 2,9 %. Damit haben wir den besten Wert in Deutschland und sind in der Spitzengruppe in Europa. Dies ist zunächst den wirtschaftsstarken Unternehmen und Betrieben in unserem Land zu verdanken, die viele Ausbildungsplätze bereitstellen. Daneben investiert auch das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft jährlich 11 Millionen Euro im Bereich Ausbildungsförderung. Diese Gelder sind Investitionen in die Zukunft. Denn die Schulabgänger von heute sind die Fachkräfte von morgen, die für den Wirtschaftstandort Baden-Württemberg unentbehrlich sind." Dies sagte der Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Ingo Rust am Freitag (12. August 2011).

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft begleitet Jugendliche mit verschiedenen Programmen beim Übergang in das Berufsleben. "Hier arbeiten wir eng mit unseren Partnern in der Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Ohne den engagierten Einsatz der Kammern, Verbände, Schulen und Agenturen für Arbeit wären diese Maßnahmen nicht umsetzbar", betonte der Staatssekretär.

2011 wird beispielsweise erstmals das Sommerkolleg durchgeführt. Dabei erhalten Hauptschüler die Möglichkeit, ihre Ausbildungsreife zu verbessern. Daneben fördert das Ministerium regelmäßig die Berufserprobung für Schüler und das Projekt Ausbildungsbotschafter. Auch wurde im Juli 2011 ein Bündnis für die Förderung Mädchen in technischen Berufen gestartet.

"Wir möchten alle jungen Talente mitnehmen und fit für den Berufseinstieg machen. Daher fördern wir mit gezielten Maßnahmen auch den Berufseinstieg von jungen Migrantinnen und Migranten. Die neue Landesregierung wird sich zudem dafür einsetzen, dass noch mehr Jugendliche in regulärer Vollzeitbeschäftigung arbeiten werden. Denn zur Zeit ist noch ein Teil der unter 25-Jährigen auf Teilzeitbasis oder in Zeitarbeit beschäftigt", sagte der Staatssekretär abschließend.

Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg vom 12.08.2011