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Sozialpolitik

Baden-Württemberg arbeitet an Prävention von Ausbildungsabbrüchen

In Baden-Württemberg werden nach Angaben der Statistiker 20,9 Prozent der Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Der Südwesten hat die bundesweit niedrigste Quote, der Bundesdurchschnitt liegt bei 24,4 Prozent. Dennoch wolle man weiter an der Prävention von Ausbildungsabbrüchen arbeiten.

„Auch wenn Baden-Württemberg bundesweit die niedrigste Abbrecherquote in der dualen Ausbildung hat, brechen noch zu viele Jugendliche ihre Ausbildung vorzeitig ab. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass mehr Jugendliche ihre berufliche Ausbildung erfolgreich abschließen“, sagte Wirtschaftsminister Nils Schmid.

Schmid wies auf das Programm ‚Abbruch vermeiden - Ausbildung begleiten’ hin: „Die Landesregierung arbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft im Programm ‚Abbruch vermeiden - Ausbildung begleiten’ an der Prävention von Ausbildungsabbrüchen“, sagte Schmid. Seit August 2012 sind in allen Regionen des Landes Ausbildungsbegleiter tätig. Das Programm legt einen Schwerpunkt auf die vom Statistischen Landesamt angeführten Branchen mit überdurchschnittlichen Vertragslösungen. Zwei Projekte konzentrieren sich ausschließlich auf die Hotel- und Gaststättenbranche.

Bei allen regionalen Projekten unterstützen sozialpädagogisch qualifizierte Ausbildungsbegleiter Auszubildende, bei denen ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss gefährdet erscheint. Durch ihre Arbeit tragen sie dazu bei, Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren. Außerdem werden betriebliche Ausbilder durch Beratung und Seminare unter anderem zum Konfliktmanagement geschult. Das bis Ende 2014 laufende Programm "Abbruch vermeiden - Ausbildung begleiten" ist mit zwei Millionen Euro ausgestattet.

Quelle: Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg vom 13.11.2012