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Sozialpolitik / Demokratie

AWO zum Bericht „Gleichwertige Lebensverhältnisse“: Den Worten müssen Taten folgen!

Sieben Papierfiguren in unterschiedlichen Farben stehen in einem Kreis und halten sich an der Hand.
Bild: © New Africa - fotolia.com

Von der Daseinsvorsorge über sozialverträglichen Wohnraum bis hin zu Ehrenamt und gesellschaftlichem Zusammenhalt, die zahlreichen Probleme müssten jetzt zügig angegangen werden. Wachsende Ungleichheit gefährde den Zusammenhalt der Gesellschaft. Deshalb sei jede Investition in eine „abgehängte Region“ auch eine Investition zum Schutz vor antidemokratischen Tendenzen, sagt der Wohlfahrtsverband nach der Vorstellung des Kommissionsberichts „Gleichwertige Lebensverhältnisse“

Am 10. Juli 2019 wurde der Bericht der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ vorgestellt. Dazu erklärt Wolfgang Stadler, Vorsitzender des AWO Bundesvorstands: „Der vorgelegte Bericht ist umfassend und identifiziert zahlreiche Herausforderungen auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit. In ihm werden auch viele der Probleme benannt, deren Lösung die AWO schon seit Langem anmahnt.“

Es gibt viel zu tun, betont der Wohlfahrtsverband. Von der Daseinsvorsorge über sozialverträglichen Wohnraum bis hin zu Ehrenamt und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Die Bundesregierung müsse die Probleme zügig in Angriff nehmen. und die Wohlfahrtsverbände „müssen dabei mit ins Boot geholt werden“.

Fast immer seien sie es, die mit ihren Einrichtungen und Diensten vor Ort sind und die strukturschwachen Regionen am Leben erhalten. Wachsende Ungleichheit gefährde den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Das sei bekannt. Jede Investition in eine abgehängte Region sei deshalb auch eine Investition zum Schutz vor antidemokratischen Tendenzen.

„Deshalb müssen den Worten jetzt dringend Taten folgen,“ so Wolfgang Stadler abschließend.

Hintergrund

Die Arbeiterwohlfahrt gehört zu den sechs Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege und wird bundesweit von über 335.000 Mitgliedern, 66.000 ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern sowie 225.000 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen getragen.

Weitere Informationen zu den Schlussfolgerungen aus der Arbeit der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ und dem beschlossenen Maßnahmenpaket finden sich in der Berichterstattung auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe.

Quelle: AWO Bundesverband e.V. vom 10.07.2019

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