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Inklusion

Aktion Mensch veröffentlicht in Zusammenarbeit mit den Sozialheld/-innen Online-Spezial zur Bundestagswahl

Frau im Rollstuhl an der Hand eines Mannes
Bild: © RioPatuca Images - fotolia.com

Welche Partei sich aktiv gegen den Klimawandel engagieren will, ist bekannt – aber wer positioniert sich eigentlich für mehr Teilhabe und Vielfalt und stellt damit die Weichen für eine wirklich inklusive Gesellschaft? Wer hat Inklusion auf der Agenda und vertritt die Interessen von fast 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat die Aktion Mensch gemeinsam mit den Sozialheld/-innen vor der Bundestagswahl ein neues Online-Themenspezial veröffentlicht.

Recht auf Teilhabe: Bundestagswahl als Chance

Eine Gesellschaft, die auf allen Ebenen und in allen Bereichen inklusiv ist – nämlich in Bildung und Arbeit, aber auch im Alltag, bei der Mobilität, im Verein und auf dem Spielplatz – kann nur gelingen, wenn sie auch politisch gewollt ist. Aus diesem Grund lohnt sich ein genauer Blick in die Wahlprogramme.

„Inklusion und Barrierefreiheit sind längst nicht ausreichend berücksichtigt – und das, obwohl von Barrierefreiheit alle Bürger/-innen profitieren“, sagt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch. „Das hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass Politiker/-innen mit Behinderung nach wie vor die Ausnahme in Parteien sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass im nächsten Bundestag Abgeordnete vertreten sind, die sich für eine inklusive und starke Gesellschaft einsetzen.“

Um herauszufinden, inwieweit sich die großen Parteien für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit stark machen, hat die Aktion Mensch gemeinsam mit den Sozialheld/-innen die Wahlprogramme analysiert und die jeweiligen behindertenpolitischen Sprecher/-innen nach ihren Erfahrungen und auch Plänen für die kommende Legislaturperiode befragt.

„Es ist erschreckend, dass es immer noch Parteien gibt, die sich mit dem Thema Inklusion überhaupt nicht beschäftigen. Das Wähler/-innenpotential wird dabei völlig verkannt”, sagt Sozialheldin Judyta Smykowski. „Dabei hat von der Kultur- bis zur Wirtschaftspolitik alles Auswirkungen auf das Leben behinderter Menschen.“

Forderungen von Inklusions-Fachleuten sowie Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung im Wahlkampf und bei früheren Urnengängen zeigen darüber hinaus die Bereiche auf, in denen der größte politische Handlungsbedarf besteht.

Online-Spezial

Auf den Seiten des Online-Spezials können interessierte Wähler/-innen jetzt überprüfen, welchen Stellenwert die Themen Inklusion, Barrierefreiheit und politische Teilhabe in den Parteiprogrammen haben.

Über die Sozialheld/-innen

Die Sozialheld/-innen entwickeln seit 2004 Projekte, die auf soziale Probleme aufmerksam machen und kreative Lösungen anbieten. Die Kombination von innovativen Ideen mit einer guten Portion Humor hat sich dabei als erfolgreich erwiesen: Das Berliner Team wurde unter anderem mit dem Deutschen Engagementpreis, dem Deutschen Bürgerpreis, dem World Summit Award, dem Smart Accessibility Award und dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.

Quelle: Aktion Mensch vom 09.09.2021

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